VP-Korosec ad WGKK: Verantwortung für Finanzmisere nicht auf Bund abschieben

Wien (VP-Klub) - "Insgesamt haben die Gebietskrankenkassen von den gesetzlichen Maßnahmen des Bundes seit dem Jahr 2000 finanziell mehr profitiert als verloren. Knapp 700 Millionen Euro Mehreinnahmen blieben den Kassen durch die gesetzlichen Maßnahmen der letzten Jahre wie etwa der Beitragsharmonisierung von Arbeitern und Angestellten nach Abzug der Belastungen", kommentiert LAbg. Ingrid Korosec, Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, die Schuldzuweisungen Franz Bittners an den Bund betreffend der Finanzmisere der WGKK. Die Politikerin kritisiert, dass in den Wochen seit dem Bekanntwerden des WGKK-Finanzdebakels Einsparungsvorschläge von Seiten der Kasse immer noch fehlen würden. "Franz Bittner macht es sich sehr einfach, indem er die Verantwortung abschiebt und mehr Geld fordert", so Korosec.

Hanusch-Krankenhaus als Kostenfaktor

"Das Hanusch-Krankenhaus ist das beste Beispiel dafür, dass man in der WGKK das Wirtschaften nie gelernt hat. Wie erklärt sich sonst ein Defizit, das pro Bett etwa zehnmal höher ist als das der Wiener Ordensspitäler", verweist Korosec auf das schwer defizitäre Spital der Kasse. Etwa 50 % des Defizits übernehme zwar die Gemeinde Wien, etwa 30 Millionen Euro an Schulden würden jedoch jährlich an der Kasse und somit an den Versicherten hängen bleiben, rechnet Korosec vor. "Ich erwarte mir von Bittner, die Eingliederung des Hanusch-Krankenhauses in den KAV endlich voran zu treiben. Dann hätte die WGKK zumindest ein Problem weniger", so Korosec abschließend.

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