Strache: Tschad: Österreichische Truppen werden unberechenbaren Gefahren ausgesetzt

Darabos kann Mission jetzt nicht mehr rechtfertigen

Wien (OTS) - Als völlig schleierhaft seien die Äußerungen von Verteidigungsminister Darabos zum geplanten Tschad-Einsatz des Bundesheeres zu beurteilen, stellte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache heute angesichts der jüngsten Entwicklungen im Tschad fest. Darabos könne mit keinem einzigen Argument den gefährlichen Einsatz österreichischer Truppen in dieser Risikoregion rechtfertigen. Und das noch dazu in einem Land, "wo wir nichts verloren haben".

Darabos könne zurzeit - so wie der Rest der Welt - nur auf die widersprüchlichen Angaben der Regierungstruppen im Tschad und der Rebellenorganisationen zurückgreifen. Dann aber dennoch davon zu sprechen, man könne die Lage einschätzen, sei unverantwortlich und unglaubwürdig, so Strache. Die FPÖ warne schon seit geraumer Zeit vor dem Einsatz österreichischer Soldaten im Tschad. Die jüngsten Kämpfe mit ungenauen Angaben über Todesopfer oder Verletzte seien Beweis genug, dass die österreichischen Truppen in einen unberechenbaren Gefahrenherd geschickt würden. Die FPÖ verlangt einen sofortigen Stopp der Beteiligung Österreichs an dieser Mission.

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