ÖGJ: Lehrstellenförderung Neu endlich umsetzen

Zukunft der Ausbildung darf nicht am Kostenargument scheitern

Wien (ÖGJ/ÖGB) - "Die Ausbildungsgarantie für alle Jugendlichen, die die Bundesregierung abgegeben hat, muss endlich eingelöst werden", fordert Jürgen Michlmayr. ÖGB, Arbeiter- und Wirtschaftskammer haben mit dem Paket "Arbeitsmarkt - Zukunft 2010" eine qualitätsorientierte Reform der Lehrstellenförderung inklusive durchdachter Finanzierungsvorschläge auf Schiene gebracht - "jetzt liegt es an Arbeitsminister Bartenstein, das auch umzusetzen und nicht mit dem Kostenargument auf die Bremse zu steigen", so Michlmayr.++++

Die Umwandlung des Blum-Bonus in die so genannte Zukunftsförderung sei überfällig. Michlmayr: "Damit wird endlich die von der ÖGJ lange geforderte Abkehr vom reinen Gießkannenprinzip umgesetzt. Die Bindung der Auszahlung an die Einhaltung von Qualitätskriterien in der Lehre ist ein wichtiges Signal für Auszubildende und AusbildnerInnen."

"Dieses Maßnahmenpaket beinhaltet wichtige Vorschläge für die Zukunftsfähigkeit der beruflichen Ausbildung", so Michlmayr, der dabei insbesondere die Erhöhung der Zahl der Ausbildungsplätze bei den selbstständigen, überbetrieblichen Einrichtungen hervorhebt und die Schaffung der Implacement-Stiftungen im Rahmen des AMS begrüßt. "Das muss Bartenstein sowie Finanzminister Molterer zusätzliche Mittel wert sein. Wenn das nicht der Fall ist, sollen sie gleich sagen, dass ihnen die Zukunft der Jugendlichen egal ist", sagt Michlmayr.(fk)

ÖGB, 27. November 2007 Nr. 697

Rückfragen & Kontakt:

ÖGB Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Florian Kräftner
Tel.: (++43-1) 534 44/290 DW
Fax: (++43-1) 533 52 93
http://www.oegb.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0001