Christian Oxonitsch neuer Präsident des VÖWG

27. Ordentliche Generalversammlung des VÖWG - Dynamische Entwicklung der kommunalen Unternehmen fortsetzen

Wien (OTS) - Vor 52 Jahren im Wiener Rathaus gegründet, hatte der Verband der Öffentlichen Wirtschaft und Gemeinwirtschaft Österreichs (VÖWG) ursprünglich als Hauptanliegen die Vertretung der öffentlichen und gemeinwirtschaftlichen Unternehmen, die zu stabilen Preisen und für jeden - auch sozial Schwache - zugängliche Leistungen erbrachten. Der Begriff "Daseinsvorsorge" war damals ebenso wenig geläufig, wie der Terminus "Gemeinwohl". Dem wirtschaftspolitischen Wertewandel folgend, hat sich das Selbstverständnis des VÖWG geändert: er sieht sich als Plattform für "Vordenken in Österreich für Wirtschaft und Gemeinwohl". Die Stadt Wien als größter kommunaler Arbeitgeber und als ein führender öffentlicher Dienstleister in Österreich, widmet demgemäß der Arbeit des Verbandes entsprechende Aufmerksamkeit und trägt auch nicht unwesentlich zum finanziellen Rahmen bei.

Die 27. Ordentliche Generalversammlung des VÖWG am Montag, dem 26. November 2007, im Ringturm (Wiener Städtische Allgemeine Versicherung AG) hatte als Hauptpunkt die Wahl eines neuen Vorstandes für die kommenden zwei Jahre. An der Verbandsspitze ist ein Wandel eingetreten: Der Präsident der letzten Funktionsperiode, Bundesminister a. D. Dr . Caspar Einem, hat einen Wechsel in den Vorstand einer privaten Bedarfsfluggesellschaft vorgenommen. Die Stadt Wien, wie schon eingangs erwähnt, als wichtiger Partner des Verbandes, begrüßt zur Wahrnehmung ihrer Anliegen im Interesse der Bürgerinnen und Bürger einerseits und zur Wahrung kommunalpolitischer Aufgaben in Zusammenhang mit gemeinsamen Vorhaben in Brüssel andererseits, dass in der Person von SPÖ-Klubobmann Christian Oxonitsch ein erfahrener Kommunalpolitiker als neuer Präsident an die Spitze des Verbandes tritt; die Wahl erfolgte einstimmig.

Es würde den Rahmen des Berichtes sprengen, den gesamten Vorstand anzuführen, deshalb seien die Vizepräsidenten und auszugsweise die Zusammensetzung des Vorstandes angeführt: Als Vizepräsidenten wurden gewählt: Landeshauptmann-Stv. DI Erich Haider (OÖ), Vorstandsdirektor Peter Hanke (Wienholding GmbH.), Generaldirektor Mag. Martin Huber (ÖBB) und Präsident Mag. Herbert Tumpel (Bundesarbeitskammer). Für die Stadt Wien bzw. als Eigentümervertreter ziehen in den neuen Vorstand ein, bzw. wurden wieder gewählt: Klubobmann Dr. Matthias Tschirf (ÖVP), Stadträtin Dr. Monika Vana (Grüne) und LAbg. und Gemeinderat Dr. Kurt Stürzenbecher (SPÖ), zugleich NEELS-Koordinator der Stadt Wien, ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer, Abg.z.NR Wilhelm Haberzettl (Gewerkschaft vida), und der Vorsitzende der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten, LAbg. und Gemeinderat Ing. Christian Meidlinger.

Das schon angesprochene heterogene Spektrum findet in der Auflistung der Vorstandsmitglieder seinen Widerhall, wobei diese nur auszugsweise in alphabetischer Reihenfolge wiedergegeben sei:
Abg.z.NR, Prof. Dkfm. Dr. Hannes Bauer, Dr. Felix Joklik (Generaldirektor der Wiener Stadtwerke Holding AG), Dr. Gabriele Payr (Generaldirektor-Stellvertreterin der Wiener Stadtwerke Holding AG), DI Friedrich Pink (Vorstandsdirektor der Wienstrom und Präsident des VKÖ), Dr. Reinhard Platzer (Generaldirektor der Kommunalkredit Austria AG), Helmut Mödlhammer (Präsident des Österreichischen Gemeindebundes), DDr. Herwig Van Staa (Landeshauptmann von Tirol), Dr. Bruno Wallnöfer (Sprecher des Vorstandes der TIWAG), Dr. Thomas Weninger (Generalsekretär des Österreichischen Städtebundes), sowie der langjährige Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirates des VÖWG, Hon. Prof. Mag. Dr. Walter Fremuth.

Der neue VÖWG-Präsident Klubobmann Christian Oxonitsch dankte seinem Vorgänger für dessen stets bewiesenes Engagement beim Ausbau des Verbandes und betonte, dass "Caspar Einem einen wesentlichen Konnex nach Brüssel darstellt". Er sei wie Einem, der Auffassung, "dass sich die europäische Rechtsetzung derzeit in keinem befriedigenden Zustand befindet, man muss weiter darum kämpfen, als Vertreter regionaler und kommunaler Interessen rechtzeitig bei der Kommission gehört zu werden". Oxonitsch zeigte sich für das von WKO-Präsident Dr. Christoph Leitl in dessen Gastreferat ausgesprochene Angebot zur Zusammenarbeit erfreut, und fasste seine Sicht abschließend zukunftsbewusst zusammen: "Es liegt noch eine Menge Arbeit vor uns, aber die kommunalen Unternehmen haben sich sehr dynamisch entwickelt, und wir werden weiterhin problembewusst und tatkräftig unseren Beitrag leisten, dass diese Entwicklung so erfolgreich weiter verläuft". (Schluss) red

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