ÖAMTC: Die Gelben Engel verzeichneten heuer so viele Schutzbrief-Rückholungen wie nie

Erstmals Ein-Millionen-Marke bei Schutzbrief-Inhabern überschritten

Wien (OTS) - "Von Jänner bis November 2007 wurden rund 1.500 Personen von den Gelben Engeln nach Unfall oder Erkrankung im Ausland zurück in die Heimat geholt. Die meisten Unfälle fern der Heimat ereigneten sich in Italien, gefolgt von Deutschland, Kroatien und Spanien", berichtet der Leiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe Michael Tagunoff. Vor 20 Jahren waren es noch 350 Rückholungen jährlich. Seit 2007 gibt es erstmals mehr als eine Million Schutzbrief-Inhaber. Konkret bedeutet das, dass 2,5 Millionen Österreicher versichert sind, weil der Schutzbrief für den Inhaber, als auch für dessen Partner sowie Kinder bis 19 Jahre gilt. Bisher war das Jahr 2007 für die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe das einsatzintensivste Jahr. Der Rückblick auf das Schutzbriefjahr 2007:

Die teuerste Rückholung: "Ein Clubmitglied hatte einen schweren Autounfall in der Türkei. Die schmerzhaften Folgen waren eine Fraktur der Halswirbelsäule und ein Bruch eines Brustwirbels", berichtet Tagunoff. Die Krankenhauskosten beliefen sich auf 35.000 Euro und die des Jets, mit dem der Mann nach Hause geflogen wurde, auf 14.500 Euro. Die Gesamtkosten von fast 50.000 Euro wären für den Betroffenen existenzbedrohend gewesen. Die Kosten wurden aber, wie bei allen Rückholungen, für den Schutzbrief-Inhaber zur Gänze vom ÖAMTC übernommen. Der ÖAMTC-Ambulanzjet hat heuer bis dato 60 Mal aus 25 verschiedene Einsatzländer Mitglieder zurückgeholt.

Die spektakulärste Rückholung: Über 50 Österreicher wurden aus Waldbrand-Gebieten in Italien zurück nach Österreich gebracht. "Menschen flüchteten dort mit Tretbooten ins Meer, um sich vor den Flammen zu retten", sagt Tagunoff. "Alle ÖAMTC-Mitglieder wurden aber vom Club sicher nach Hause geholt."

Gelbe Engel leisteten professionelle Hilfe

Bei 140.000 Anrufen, die in diesem Jahr verzeichnet wurden, musste schnellstens geholfen werden. Viele tausend Mietwagen gehörten ebenso schnell organisiert wie Hotelzimmer, Pannenhilfe oder Abschleppdienst im Ausland. Außerdem wurden Ersatzfahrer entsendet, um fahrfähige Fahrzeuge heim zu bringen oder Krankenhauskosten im Ausland zu begleichen. Rund 6.000 defekte Fahrzeuge wurden dieses Jahr aus dem Ausland rückgeholt. Zwei der weitesten Rückholungen erfolgten aus Finnland und Norwegen, wo den Autofahrern jeweils ein Elch zum Verhängnis wurde. Ebenso weit entfernt sind die Rückholungen aus den Mittelmeer-Anrainerstaaten, die als eine der beliebten Offroad-Destinationen fahrfreudiger Österreicher gelten.

Der ÖAMTC-Schutzbrief bedeutet Soforthilfe in Österreich und allen Reiseländern in Europa, auf allen Mittelmeerinseln, in den außereuropäischen Mittelmeerländern, auf den Kanaren, den Azoren und auf Madeira. Ganz gleich, ob man mit dem eigenen Auto, mit Bus, Bahn, Schiff oder Flugzeug unterwegs ist. Mehr Informationen zum Thema ÖAMTC-Schutzbrief findet man unter www.oeamtc.at/schutzbrief.

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