GdG-Weissmann: Gewalt an Frauen ist mit nichts zu rechtfertigen!

16 Aktionstage dienen der Aufklärung und Sensibilisierung

Wien (GdG/ÖGB) - "Gewalt gegen Frauen ist ein weltweites, aber
kein unvermeidbares Problem. Es liegt in unseren Händen, ihr ein Ende zu setzen", erklärte am Montag die Frauenreferentin der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG), Sabine Weissmann, anlässlich der Aktionstage gegen Gewalt an Frauen.++++

In ganz Österreich finden bis 10. Dezember 16 Aktionstage gegen Gewalt an Frauen statt. Sie dienen zur Aufklärung und Sensibilisierung. "Gewalt ist nicht das private Problem der betroffenen Frau. Gewalt gegen Frauen ist kein Kavaliersdelikt, und mit nichts zu rechtfertigen. Gewalt gegen Frauen ist strafbar", betonte Weissmann.

Eine äußerst gefährliche Form der Gewalt ist die häusliche Gewalt. Ein Großteil der Frauen, die häusliche Gewalt erfahren müssen, lassen mehrere Übergriffe zu und finden nur schwer den Ausweg. "Ihnen muss besondere Hilfe und Unterstützung zu Teil werden. Wird eine Frau auf offener Strasse von einem fremden Mann überfallen, würde sie keine Sekunde zurückschrecken, die Anzeige bei der Exekutive zu erstatten, und die strafrechtlichen Konsequenzen beginnen zu greifen. Das gleiche Bewusstsein muss auch bei häuslichen Gewalttaten zur Selbstverständlichkeit werden", schloss die GdG-Frauenreferentin.

ÖGB, 26. November 2007 Nr. 696

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