Mitsubishi/A-TEC Industries fordern transparente Neuausschreibung für Gas-Kombikraftwerk Mellach seitens ATP Austrian Thermal Power/Verbund Konzern

Wien (OTS) - Ein abgekartetes Spiel im Angebotspoker um das Kraftwerk Mellach ist für Mitsubishi/A-TEC Industries die gestern verkündete Ausscheidung des Angebots durch den Ausschreiber ATP, mit der eine Fortführung der Angebotsprüfung beim Bundesvergabeamt verhindert und einer Nachprüfung der Angebotsbewertung nachträglich der Boden entzogen werden soll.

Völlig unakzeptabel und sachlich in keiner Weise begründet ist für Mitsubishi/A-TEC Industries die bereits in der Vorwoche angedrohte Entscheidung der ATP, welche Mitsubishi immerhin als Bieter über eineinhalb Jahre in Bewerbung bzw. Verhandlung und "im Rennen um Mellach" gehalten hatte und erst nach Erledigung des erforderlichen Wettbewerbs dem nicht mehr benötigten Mitbewerber nachträglich "den Laufpass geben will". Eine solche Entscheidung ist eine klar missbräuchliche Nutzung der Bieter-Ressourcen für einen Scheinwettbewerb, der sowohl vergaberechtliche Konsequenzen als auch Regressansprüche in Millionenhöhe seitens des Bieterkonsortiums nach sich ziehen kann.

Trotz Angebotsausscheidung wurde heute die Verhandlung vor dem Bundesvergabeamt fortgesetzt, da die Ausscheidensgründe und diskriminierende Vorgehensweisen der ATP mit einem Bündel von Beweisanträgen der Anwälte von Mitsubishi/A-TEC Industries im laufenden Verfahren aufklärungsrelevant geworden sind. Die Verhandlung vor dem Bundesvergabeamt wird am kommenden Dienstag fortgesetzt.

Mit der Angebotsauscheidung schädigt die ATP letztlich auch sich selbst, wenn sie in den Endverhandlungen nur mehr einem einzigen Bieter ausgesetzt ist und sich auch in Zukunft kein seriöser Bieter auf ein solches Vergabeverfahren einlassen wird.

Über A-TEC Industries AG:

Die an der Wiener Börse notierte A-TEC INDUSTRIES AG ist eine internationale Industriegruppe mit Sitz in Wien, die in den Bereichen Antriebstechnik, Anlagen- und Maschinenbau sowie Metall erfolgreich tätig ist. Die Gruppe beschäftigt derzeit rund 13.500 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2006 einen Umsatz von EUR 1,6 Mrd.

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