ARBÖ: Generelle Winterreifenpflicht vom Tisch

Verwendung von M+S-Reifen oder Ketten bei Schnee und Eis ist selbstverständlich

Wien (OTS) - Der ARBÖ begrüßt, dass Mittwoch nach der Einigung der Koalitionsparteien im parlamentarischen Verkehrsausschuss eine generelle Winterreifenpflicht, wie sie verschiedentlich gefordert wurde, nunmehr vom Tisch ist. "Dabei hätte nämlich die Gefahr bestanden, dass Pkw-Lenker auch in schneelosen Wintern und bei frühlingshaften Temperaturen ausschließlich mit Winterreifen unterwegs sein dürfen. Wir freuen uns, dass eine solche undifferenzierte und nicht notwendige Vorschrift verhindert werden konnte", erklärte ARBÖ-Geschäftsführer Leo Musil.

Die nunmehr zwischen den Regierungsparteien akkordierte Regelung stellt auf eine Verwendungspflicht von Winterreifen für Pkw oder Lkw bis 3,5 Tonnen bei Schneefahrbahn, Schneematsch oder Eis ab. Alternativ dazu können auch Sommerreifen mit Schneeketten auf den Antriebsrädern verwendet werden. "Damit ist die ARBÖ-Forderung erfüllt, dass Pkw-Besitzer nicht zwingend auf Winterreifen umrüsten müssen, wenn sie bei winterlichen Straßen auf ihr Fahrzeug verzichten und es nicht verwenden. Dass bei Schnee und Eis Winterreifen oder Ketten verwendet werden, ist ja wohl selbstverständlich und steht außer Diskussion", betont der ARBÖ.

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