GROSZ: ORF macht ZIB 1 zur oppositionsfreien Zone

Verlautbarungsorgan von Rot und Schwarz

Wien (OTS) - Heftige Kritik am ORF übt heute BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz. "Die Opposition wird in der Zeit im Bild 1 einfach zensuriert. Die ZIB 1 verkommt zur oppositionsfreien Zone, wobei hier insbesondere wiederum das BZÖ betroffen ist. Dies ist ein medien- und demokratiepolitischer Skandal."

Grosz verwies in diesem Zusammenhang auf die gestrige ZIB 1, wo nicht einmal ein Satz über das vom BZÖ präsentierte neue, revolutionäre Pensionsmodell (Abschaffung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters) berichtet wurde. "Wrabetz, Amon und Co wollen offenbar die ZIB 1 zum Verlautbarungsorgan von roten und schwarzen Politikern umfunktionieren, nachdem seit Tagen und Wochen nur mehr großkoalitionäre Politiker in der seherstärksten Informationssendung des ORF vorkommen".

Weiters zitiert der BZÖ-Generalsekretär aus der aktuellen Mediawatch Analyse vom Monat Oktober, wonach 84,6 Prozent der Gesamtredezeit in der ZIB 1 für SPÖ und ÖVP-Politiker verwendet wurden. In der ZIB 2 kam das BZÖ gerade einmal mit 2,2 Prozent Redezeit vor, die Regierungsfraktionen hingegen mit 79,9 Prozent.

"Die derzeitige Performance des ORF erinnert eher an das DDR-Verlautbarungsorgan knapp vor dem Zusammenbruch, was nach einem Blick in die ORF-Finanzen durchaus vergleichbar ist. Mit Demokratie, Meinungsfreiheit oder gar Objektivität haben ZIB 1 und ZIB 2 nichts mehr zu tun. Es ist eine Schande wie Wrabetz und Co. das Unternehmen in den Graben fahren", sagte Grosz.

Grosz kündigte gegen diese inakzeptable Vorgansweise des ORF massiven Widerstand und Initiativen im Stiftungsrat sowie beim Bundeskommunikationssenat an.

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