Exporte nach Spanien werden 3 Milliarden-Euro-Schallmauer durchbrechen

Ausfuhren mit zweistelligen Zuwachsraten - Leitl: österreichische Angebotspalette hat sich verbreitert, Marktpotenzial aber noch nicht ausgeschöpft

Wien (PWK905) - Anlässlich des Kurzbesuchs des spanischen Königs Juan Carlos I. in Wien wies WKÖ-Präsident Christoph Leitl auf die große Bedeutung Spaniens für die österreichische Exportwirtschaft und die gut laufenden bilateralen Wirtschaftsbeziehungen hin. Leitl: "Die Exporte nach Spanien, dem 9.wichtigsten Abnehmerland für österreichische Waren, werden heuer erstmals die 3 Milliarden-Euro-Schallmauer deutlich durchbrechen." Gleichzeitig werde sich der Handelbilanzüberschuss voraussichtlich auf den neuen Rekordstand von 1,6 Mrd. Euro, dem dritthöchsten nach Italien und den USA, erhöhen.

Mit einer Zunahme der Exporte um 17,6 % in den ersten acht Monaten 2007 setzt sich die dynamische Entwicklung der österreichischen Ausfuhren nach Spanien mit zweistelligen Zuwachsraten fort (2006:
2,88 Mrd. Euro, +10,3 %). "Die österreichische Angebotspalette hat sich im letzten Jahrzehnt außerdem stark verbreitert, das Marktpotenzial ist allerdings bei weitem noch nicht ausgeschöpft", so Leitl. Besondere Chancen finden österreichische Firmen in den Bereichen Infrastruktur, Wasser- und Abwasserbehandlung, Umwelttechnologie, erneuerbare Energie, Holz, aber auch im gehobenen Konsumgütersektor (insbesondere Lebensmittel und Inneneinrichtung) vor. Leitl: "Das Jahr 2008 wird übrigens ganz im Zeichen des Wassers stehen. Im Vor- und Umfeld der offiziellen österreichischen Beteiligung an der Weltausstellung EXPO 2008 in Zaragoza, die sich dem Thema Wasser widmet, organisieren die österreichischen Außenhandelsstellen der Außenwirtschaft Österreich AWO in Spanien ein intensives Rahmenprogramm, für österreichische Unternehmen." (BS)

Österreichischer Außenhandel mit Spanien:
Exporte Jänner-August 2007: 2,2 Mrd. Euro (+17,6%)
Importe Jänner-August 2007: 1,1 Mrd. Euro (+12,7%)

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