VP-Hoch: Wohnungen neben einer Starkstromleitung sind Zumutung

VP lehnt Flächenwidmung in Floridsdorf ab

Wien (OTS) - Heftige Debatten in der Floridsdorfer
Bezirksvertretung sind dem Beschluss eines Plandokuments im Bereich der Thayagasse, der in der heutigen Sitzung des Wiener Gemeinderates ausschließlich mit den Stimmen der SPÖ erfolgte, vorausgegangen. Nicht nur, dass BewohnerInnen, die bereits seit Jahrzehnten dort ansässig sind, Wohnblocks vor die Nase gesetzt werden, steht mitten in der zu bebauenden Fläche auch ein Starkstrommast!
"Es ist in diesem Zusammenhang die ganze Vorgehensweise zu kritisieren, denn die öffentliche Auflage des Planes erfolgte während der Urlaubszeit im Hochsommer, sodass viele AnrainerInnen gar nichts davon wussten", so der Planungssprecher der Wiener ÖVP, Gemeinderat Alfred Hoch, und weiter "es bietet auch eine schiefe Optik wenn noch während der Planauflage die zuständige Wohnbaugenossenschaft bereits die geplanten Wohnungen zum Verkauf anbietet."

Wohnbau ohne Konzept

"Die BewohnerInnen fühlen sich nur noch gefrozzelt, denn nachdem sie ihre Bedenken geäußert haben, hat ihnen die MA 21 doch tatsächlich die geplante Hochgarage als Lärmschutzwand verkauft", kritisiert die Klubobfrau der VP-Floridsdorf, Andrea Mayrhofer.
"Hier zeigt sich einmal mehr das Dilemma, das uns in Floridsdorf an allen Ecken und Enden begegnet: es gibt keine Diskussion über die künftige Bezirksentwicklung und die SPÖ verweigert konsequent ein Verkehrskonzept für den Bezirk. So wird ziel- und planlos jedes Fleckerl Grün zugehüttelt, selbst wenn ein Starkstrommast in der Mitte steht. Wir sollten vielmehr zurückkehren zu einer vernünftigen Bezirksentwicklungspolitik, die Lebensqualität und den Schutz der Grünräume in den Mittelpunkt stellt", so Mayrhofer.
"Wir hoffen, dass die SPÖ in Zukunft mit mehr Vernunft agiert, damit BürgerInnenmitbestimmung nicht ein Schlagwort ist", schließen Hoch und Mayrhofer.

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