Strache fordert angesichts steigender Kriminalität personelle Aufstockung der Polizei

Täglich zehn Raubüberfälle - Polizei darf nicht krankgespart werden

Wien (OTS) - Die Ignoranz des Innenministers kritisiert FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache angesichts der jüngsten Kriminalitätsstatistiken. "Es geht ja nicht nur um den zahlenmäßigen Anstieg krimineller Handlungen, sondern auch um deren zunehmende Brutalisierung."

Täglich fänden in Österreich zehn Raubüberfälle statt, acht davon alleine in Wien, berichtet Strache. Gleichzeitig laufe die Polizei Gefahr, zu einem reinen Selbstverwaltungsapparat krankgespart zu werden. Am helllichten Tag niedergeschlagene Passanten, vorwiegend handle es sich dabei um Pensionisten, würden von der Ausnahme zur Regel. Zurückzuführen sei dies auf das Sicherheitsgefühl der Täter, die angesichts im Straßenbild fehlender Exekutivbeamter davon ausgehen könnten, während und nach ihrer Tat unbehelligt zu bleiben.

"Die FPÖ fordert den Innenminister zum wiederholten Male auf, nicht das Sicherheitsgefühl der Verbrecher, sondern endlich jenes der Österreicher zu stärken", erklärt Strache. "Eine personelle Aufstockung, regelmäßige Patrouillen und modernisierte Ausrüstung sind ein unverzichtbarer erster Schritt dazu. Wie kommen unbescholtene Bürger dazu, sich nicht mehr aus dem Haus zu trauen und um Leib und Leben fürchten zu müssen?"

Die Österreicher hätten wenig davon, wenn die Regierung in Selbstlob zerfließe, weil die Polizei einiger Schengen-Beitrittsländer mit österreichischem Steuergeld aufgerüstet werde. "Mit österreichischem Steuergeld hat primär dem Sicherheitsbedürfnis der Österreicher nachgekommen zu werden", stellt Strache fest und meint abschließend:
"Die FPÖ steht hinter der Polizei und ist dankbar für deren oftmals unter Selbstaufopferung stattfindende Arbeit. Diese Beamten haben sich, wie die österreichische Bevölkerung insgesamt, einen Innenminister verdient, der nicht Täterschutz, sondern präventiven Opferschutz betreibt."

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