Rossmann zu MEL: Wann wird der Sumpf trockengelegt?

Regierung verweigert Reform des angeschlagenen Finanzmarkts

Wien (OTS) - "Der sich heute entspinnende In-Fight zwischen der Finanzmarktaufsicht
(FMA), Meinl European Land (MEL) und der Wiener Börse ist ein weiteres
trauriges Beispiel für die Probleme, denen sich der österreichische Finanzmarkt gegenübergestellt sieht", meint der Finanzsprecher der Grünen, Bruno Rossmann und weiter: "Die Konsequenzen für KleinanlegerInnen und die gesamte österreichische Wirtschaft müssen als ernst angesehen werden. Die Wiener Börse, ein in ihrem Prime Market gelistetes Unternehmen und die zuständige Regulierungsbehörde sind in einem Kreislauf gegenseitiger Beschuldigungen gefangen."

Seit Jahren wird von den Grünen der Reformbedarf bei der Aufsicht thematisiert. "Wann wird dieser Sumpf der unklaren Zuständigkeiten und fragwürdigen Entscheidungen endlich trocken gelegt", fragt Rossmann. Nach dem Abdrehen des Banken-Untersuchungsausschusses plant die Regierung gerade eine Reform der Aufsicht, die sich primär auf den Abtausch von Kompetenzen zwischen FMA und OeNB beschränkt. "Was muss nach den heutigen Turbulenzen denn noch passieren, damit hier endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden", schließt Rossmann.

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