Rotes Kreuz bittet dringend um Hilfe für Opfer in Bangladesh

Mitarbeiterin des Deutschen Roten Kreuzes vor Ort

Dhaka (Rotes Kreuz) - "Endlich sind die Straßen weitgehend geräumt und wir erreichen die Opfer", berichtet Sylvia Johnson aus Bangladesh im heutigen Telefonat. Mit Hubschraubern, Fahrzeugen und Motorrädern sind Rotkreuz-Mitarbeiter zu den Betroffenen unterwegs. "Trinkwasser und Medikamente sind die Prioritäten der Hilfsleistungen", so Johnson, die als Gesundheitsexpertin und Mitarbeiterin des Deutschen Roten Kreuzes im Einsatz ist.

Zusätzlich verteilen Mitarbeiter und rund 40.000 Freiwillige des Roten Kreuzes Decken, Plastikplanen, und Kleidung. "Wie immer bei Katastrophen diesen Ausmaßes ist die Seuchengefahr hoch. Es gilt alles daran zu setzen, eine Verschärfung der Situation zu verhindern." Während die Leichenbergung auf Hochtouren läuft, sind auch die Aktivitäten des Rotkreuz-Suchdienstes in vollem Gang. Durch Datenerfassung, Begehung der betroffenen Gebiete, Spitäler, etc. soll die Zahl der Vermissten möglichst gering gehalten werden.

Bis dato spricht man von über 2.000 Toten und 3,2 Mio. direkt betroffenen Menschen. Zyklon Sidr hat den Süd-Westen von Bangladesch am 15. November getroffen und verheerende Zerstörungen angerichtet. Hunderttausende mussten nach Überflutungen ihre Häuser verlassen, ein Großteil der Ernte ist vernichtet, die Infrastruktur ist zerstört.

In Bangladesh steht die deutsche Rotkreuz-Mitarbeiterin Sylvia Johnson für Interviews zur Verfügung.

Das Österreichische Rote Kreuz bittet um finanzielle Unterstützung:
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