Kalina: Schüssel-ÖVP will Frauen länger arbeiten lassen

Mit der SPÖ keine vorzeitige Anhebung des Pensionsantrittsalters

Wien (SK) - "Der heimliche ÖVP-Obmann Schüssel hat offenbar ein neues Ziel für seine Attacken auserkoren. Er will, dass Frauen länger arbeiten", so SPÖ-Bundesgeschäftsführer Josef Kalina zu den "Ideen" von VP-Klubobmann Wolfgang Schüssel, der in der heutigen "Kleinen Zeitung" eine Anhebung des gesetzlichen Pensionsalters für Frauen verlangt. "Nicht leider", wie Schüssel bedauerte (Zitat: "Derzeit ist leider verfassungsrechtlich alles geregelt"), "sondern zum Glück wurde Anfang der 90er Jahre das stufenweise Anheben des Pensionsalters für Frauen in einem Verfassungsgesetz geregelt, denn für die SPÖ kommt ein Rütteln an dieser Bestimmung mit Sicherheit nicht in Frage", stellte Kalina am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst klar. ****

Kalina betonte, dass Frauen im Erwerbsleben noch immer in Hinblick auf Berufschancen, Einkommens- und Pensionshöhen benachteiligt seien. Gerade unter den sieben "schwarzen Schüssel-Jahren" wurden diese Ungleichheiten weiter einzementiert und die Situation gerade für ältere Frauen habe sich zusätzlich verschärft. "Die Regierung unter Bundeskanzler Gusenbauer tut alles, um diese Ungleichheiten zu beseitigen, ein erster Schritt dazu war die stärkere Anhebung bei niedrigen Pensionsbezügen. Dies kommt vor allem den pensionierten Frauen zugute, die überproportional von niedrigen Pensionen betroffen sind, erklärte Kalina.

"Schüssel tut gerade so, als würden Frauen in die Pension gezwungen werden. Natürlich kann jede Frau, die will, auch länger arbeiten. Tatsache sind aber noch immer größere Belastungen und unterschiedliche Lebens- und Arbeitsbedingungen für Frauen. Deshalb wird es mit der SPÖ auch mit Sicherheit keine vorzeitige Anhebung des Pensionsantrittsalters für Frauen geben. Da können sich Österreichs Frauen drauf verlassen", so Kalina. (Schluss) sl

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