Mölzer: Nationale Markenzeichen wie "Made in Austria" müssen erhalten bleiben

EU-Kommissar Kyprianou will Nahrungsmittel mit "Made in the EU" kennzeichnen - Zentralisierungswahn hat paranoide Züge angenommen

Wien (OTS) - Klar und deutlich sprach sich heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer gegen Pläne des EU-Gesundheitskommissars Markos Kyprianou aus, auf Nahrungsmitteln und Getränken die nationalen Herkunftsbezeichnungen durch das Markenzeichen "Made in the EU" zu ersetzen. "Dieser Vorschlag zeigt, daß in der EU wirklich eine Made drinnen ist, und zwar eine riesengroße. Nachdem nun das EU-Polit-Establishment den sogenannten Reformvertrag unter Dach und Fach gebracht hat, wird eifrigst daran gearbeitet, die Nationalstaaten zum Verschwinden zu bringen", kritisierte Mölzer.

Der Vorschlag des Gesundheitskommissars sei außerdem ein schlagender Beweis dafür, wie sehr Brüssel Nahrungsmittelriesen und Agrarkonzerne bevorzuge, betonte der freiheitliche EU-Mandatar. "Mit dem Markenzeichen ‚Made in the EU’ würden Länder wie Österreich, die eine kleinräumige Landwirtschaft ausweisen und die die biologische Nahrungsmittelerzeugung fördern mit Ländern wie Großbritannien, wo Agrarkonzerne den Markt beherrschen, über einen Kamm geschert. Dadurch würde dem Konsumenten die bewußte Entscheidung für den Kauf von Bio-Produkten wesentlich erschwert, wenn nicht sogar unmöglich gemacht", erklärte Mölzer.

Schließlich zeige Kyprianous Vorstoß, daß der Zentralisierungswahn in der EU längst schon paranoide Züge angenommen habe. "Die Nationalstaaten sollen verschwinden und die historisch gewachsenen Völker Europas sollen durch einen Einheitsmenschen ersetzt werden, der nicht mehr als ein braver und kritikloser Konsument ist", schloß Mölzer.

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