Kickl: Hohes Krankenkassendefizit durch Zuwanderer

FPÖ-Sozialsprecher kritisiert Krankenkassenvorstände und fordert Kostenwahrheit

Wien (OTS) - Mit scharfer Kritik an den Vorständen der Krankenkassen wartete heute FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl auf. "In einem normalen Betrieb hätten so genannte Verantwortungsträger, die sehenden Auges in derartige Abgänge laufen, längst den Hut nehmen müssen", meinte Kickl. "Aber in diesen rot-schwarzen Erbpachten denkt man nicht im Entferntesten daran, sich der Verantwortung zu stellen. Nach der Post handelt es sich hier um das nächste Debakel zu Lasten der Kunden, die in diesem Fall Patienten sind, die medizinische Betreuung benötigen, was die ganze Misswirtschaft umso tragischer macht." In Zeiten der intensiven Debatte um Gehaltstransparenz würden sich die Versicherten, die ja alsbald mit Mehrbelastungen zu rechnen haben würden, zu Recht die Frage nach Kosten der Chaosmanager stellen. Vorstände für ihre Kurzsichtigkeit auf Kosten der Versicherten fürstlich zu entlohnen würde wohl kein Mensch verstehen, so Kickl.

Kickl stellte auch die Frage, warum ausgerechnet die Wiener Gebietskrankenkasse ein so hohes Defizit aufzuweisen habe. Es sei mehr als wahrscheinlich, dass einer der Gründe, wenn nicht sogar der Hauptgrund, die Behandlungskosten für nichtösterreichische Staatsbürger seien. Es sei schließlich eine bekannte Tatsache, dass sich ganze Zuwanderercliquen oft mit ein und derselben e-Card behandeln lassen, was die Kosten natürlich enorm in die Höhe schnellen lasse. Hier müsse angesetzt werden, hier brauche es endlich Kostenwahrheit, der Missbrauch müsse eingedämmt werden. Wäre es tatsächlich so, wie die Regierung behauptet, dass Zuwanderer mehr in die Sozialtöpfe einzahlen als sie herausnehmen, dürfte es kein Defizit geben. Es sei aber das Gegenteil der Fall. Das volle Paket der Sozialleistungen müsste daher in erster Linie für die Österreicher da sein, forderte Kickl. Daher müsse man auch eine eigene Gastarbeitersozialversicherung einrichten, um endlich Kostenwahrheit zu schaffen.

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