"Ready to race": AVL DiTEST neuer weltweiter Ausstatter von KTM-Vertrags-Fachwerkstätten

Rot-weiß-roter Technologietransfer: Steirer liefern 1.500 Stück Diagnoseplattformen in 2 Jahren

GRAZ/MATTIGHOFEN (OTS) - Zwei international erfolgreiche österreichische Technologie-Marken beschreiten künftige gemeinsame Wege. AVL DiTEST (www.avlditest.com), weltweit führender Fahrzeugdiagnostik-Spezialist aus Graz wird ab dem kommenden Jahr maßgeschneiderte Fahrzeug-Diagnoseplattformen für den zweitgrößten Motorradhersteller Europas, die KTM SPORTMOTORCYCLE AG mit Stammwerk in Mattighofen, liefern. Konkret sollen sämtliche 1.500 Vertrags-Fachwerkstätten der Konzern-Motorradmarken KTM (www.ktm.com) sowie Husaberg (www.husaberg.com) in den Jahren 2008 und 2009 mit den neuen Prüfsystemen ausgestattet werden. Das gaben die beiden Unternehmen im November bekannt.

Rund zwei Jahre hat die Produktentwicklung im Rahmen der neuen rot-weiß-roten Technologiepartnerschaft in Anspruch genommen, beschreibt AVL DiTEST Marketing-Leiter Ing. Ingo Glatter das Auswahlverfahren: "KTM hat sich in diesem Zeitraum eingehend mit verschiedenen internationaler Hersteller auseinandergesetzt und mögliche Ausstattungs-Varianten geprüft." Die Entscheidung für die steirischen Diagnosespezialisten von AVL DiTEST begründet Barbara Kenedi, Leiterin des Bereiches Customer Services bei KTM, so: "Durch die räumliche Nähe der beiden Unternehmen in Österreich können wir in der Entwicklungsphase schon sehr früh eng zusammenarbeiten. Zugleich haben wir aber aufgrund der weltweiten Präsenz von AVL DiTEST auch eine tragfähige Basis im After Sales Service für unsere Werkstätten."

AVL DiTEST profitiert von weltweiter Kompetenz

Immerhin erreicht KTM mittlerweile eine internationale Jahresproduktion von nicht weniger als 85.000 Motorrädern. "Es war daher besonders wichtig, dass KTM seinen weltweit rund 1.500 Vertrags-Fachwerkstätten bestmöglichen Investitionsschutz durch eine langfristige Diagnoselösung garantieren konnte. Das haben wir sichergestellt!", begründet Dipl.Ing. Gerald Lackner, Vorsitzender der AVL DiTEST-Geschäftsführung den jüngsten Businesserfolg. Zunächst ist die KTM-Diagnoseanforderung vor allem auf die Überprüfung der Steuergeräte-Kommunikation der Motorräder beschränkt, jährliche Software-Updates sollen über die Diagnose-Plattform von AVL DiTEST laufen. Die Entwicklung dafür wird gemeinsam vorangetrieben, die Steirer möchten die Kommunikationswege zwischen beiden Unternehmen kurz halten.

Intensivierung der Zusammenarbeit

In eine mögliche Intensivierung der Partnerschaft will AVL DiTEST vor allem seine fixe Verankerung in der automotiven Messtechnik einbringen. "Schon in der Entwicklung für die Prototypenphase konnten wir erkennen, wie gut die beiden Unternehmen von der Philosophie her zusammenpassen", ist AVL DiTEST-Chef Lackner überzeugt. Wie KTM weist auch AVL DiTEST starke Verbindungen in den Motorsport auf. Mit seiner Philosophie "Ready to Race" lässt KTM ähnlich wie AVL DiTEST die aus dem Motorsport gewonnenen Erkenntnisse unmittelbar in die Serienproduktion einfließen, so Lackner. "Damit können beide Unternehmen dieses, unter härtesten Bedingungen erprobtes Wissen auch für die Kunden greifbar machen."

Über AVL DiTEST

AVL DiTEST (www.avlditest.com) ist Teil der AVL-Gruppe in Graz und gilt heute als einer der weltweit führenden Anbieter von Fahrzeugdiagnostik. Die Entwicklungen des Unternehmens gelten als technologischer Maßstab in Europa. Automobilhersteller wie VW, BMW oder Daimler sowie die großen Prüfanstalten vertrauen auf die Kfz-Diagnosetechnologie aus Österreich. 2005 wurde das Kfz-Diagnosegerät AVL DiX Drive mit dem Innovationspreis des deutschen Handwerks ausgezeichnet. 2006 errang AVL DiTEST eine erneute Innovationspreis-Auszeichnung für den ersten voll abdichtenden Motorrad-Abgastester AVL ProBike 220/420. Gemeinsam mit den Tochtergesellschaften in Deutschland, Frankreich sowie in China beschäftigte AVL DiTEST im letzten Jahr konstant 200 Mitarbeiter, davon mehr als 60 in Österreich. 2006 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in der Höhe von ca. 37 Millionen Euro. Die Exportquote beträgt 97 Prozent.

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