Spatenstich für neues Laborgebäude der TU Wien

Am 19.11 2007 erfolgte der Spatenstich für das neue Laborgebäude Lehartrakt. Die TU-Fakultät für Technische Chemie erhält optimale Voraussetzungen für die Forschung.

Wien (OTS) - Bundesminister Johannes Hahn, BIG-Geschäftsführer Wolfgang Gleissner und TU-Rektor Peter Skalicky nahmen am 19. November 2007 am Getreidemarkt den Spatenstich für das neue Laborgebäude ("Lehartrakt") der Technischen Universität (TU) Wien vor. "Die Lösung, zu der die TU gefunden hat, ist auch in Abwägung aller Pro und Contras eine sehr gute, eine sehr ambitiöse. Gerade als Innenstadtbewohner freue ich mich, dass eine Universität auch in der Stadt bleibt", bekräftigte Hahn in seiner Ansprache. Mit dem Neubau geht ein sechsjähriges Provisorium, das die Institute der Fakultät für Technische Chemie erdulden mussten, dem Ende zu. Seit dem Abbruch des alten Laborgebäudes (2001) waren die Chemieinstitute im angrenzenden "Chemie-Hochhaus" bzw. in der Veterinärmedizinischen Universität im 21. Bezirk untergebracht. Durch die Generalsanierungsmittel für die Universitäten werden der Neubau des Lehartraktes und in der Folge unter anderem die dringend notwendige Sanierung des Hochhauses möglich. Der Lehartrakt wird etwa 40 Millionen Euro kosten und es werden etwa 12.000 Quadratmeter Nettogrundfläche errichtet. 60 Prozent des Gebäudes werden Labors auf dem neuesten technischen Stand beherbergen. Die Inbetriebnahme ist für den Herbst 2010 geplant. Mit dem Spatenstich wird der erste Neubau im Rahmen des Zukunftsprojektes "TU Univercity 2015" in Angriff genommen. Im Zuge des Projektes sollen bis zur 200 Jahr-Feier (2015) alle Flächen der TU Wien am innerstädtischen Standort grundlegend überarbeitet werden um optimale Rahmenbedingungen für Forschung und Lehre zu schaffen.

Download: https://www.tuwien.ac.at/index.php?id=6099
Website: www.univercity2015.at

Fakten:

Bauherr: Bundesimmobiliengesellschaft (BIG)
NutzerInnen: Institute der Fakultät für Technische Chemie der Technische Universität (TU) Wien, > 100 WissenschafterInnen und ca. 700 Studierende
Fläche: ca. 12.000 qm
Kosten: ca. 40 Mio. Euro
Baudauer: 19.11.2007 - Herbst 2010
Höhe: 5 Ober-, 2 Untergeschosse; 17 m straßenseitig, 21 m hofseitig.

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