ÖSTERREICH: Grasser hofft auf Kompromiss für das Haus in Kitzbühel

Ex-Finanzminister im Interwiew: Tochter hat das Leben verändert

Wien (OTS) - Karl-Heinz Grasser und seine Frau Fiona hoffen nach
der Kündigung ihres Mietvertrages für den Unterhirzinger Hof in Kitzbühel nun auf einen Kompromiss mit dem Vermieter, dem Holz-Industriellen Fritz Klausner. Grasser im Interview mit der Sonntag-Ausgabe der Tageszeitung ÖSTERREICH: "Wenn wir nicht wollen, bringt uns der Herr sicher nicht raus aus dem Haus."

Der Hof, den Grasser schon früher kaufen wollte, hatte anfänglich noch keine Wohnbewilligung, die erst von Grasser gegenüber den Tiroler Behörden erkämpft wurde. Den nach der Umwidmung angebotenen Kaufvertrag konnte Grasser nicht annehmen, also wurde - lediglich mündlich - eine Vereinbarung über eine Miete getroffen. Grasser: "Ich bin ein altmodischer Mensch. Ein Handschlag hat für mich Vetragsqualität." Doch wenige Tage nach der Geburt der Tochter kam im September "die negative Überraschung" der Kündigung der Miete. Grasser: "Eine absolute Sauerei gegenüber einem so gutmütigen und vertrauensvollen Menschen wie der Fiona."

Als Kompromiss könnte das Ehepaar Grasser bis zur zweiten Jahreshälfte 2008 im Unterhirzinger Hof bleiben, allerdings ist dessen Ankauf noch möglich. Kitzbühel bleibe weiterhin der Lebensmittelpunkt, weil es in der idealen Mitte zwischen Fionas Arbeits- und Wohnorten Mailand und Schweiz sowie seinem Büro- und Wohnsitz Wien bildet, erläutert Grasser die Lage.

Wirklich zu genießen scheint der ehemalige Finanzminister seine Vaterfreuden. "Tara hat das Leben von Fiona und mir auf wundervolle Weise verändert", sagt Grasser über die am 3. September geborene Tochter im ÖSTERREICH-Interview.

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