WESTENTHALER im Ö1-"Journal zu Gast"(1): "Wir sind im Parlament die stärkste, erfolgreichste und initiativste Oppositionspartei"

"Unser Vorsatz ist, Politik auch unter dem Verantwortungsaspekt zu sehen"

Wien (OTS) - BZÖ-Chef Klubobmann Peter Westenthaler meinte im heutigen Ö1-"Journal zu Gast", daß er die Kritik am politischen System weiter aufrecht erhalte. "Es ist ein System, von dem sich die Menschen derzeit in Scharen abwenden. Dies wird man auch bei den nächsten Wahlen bei der sinkenden Wahlbeteiligung sehen. Wir haben derzeit ein entsetzliches Niveau in der Politik", so Westenthaler weiter.

"Wir wollen das politische System ändern, wir wollen eine neue Dynamik hineinbringen. Wir strengen uns an, eine Politik der neuen Art zu machen. Auch gab es in der Geschichte schon viele politische Zwerge, die aber sehr erfolgreich waren", betonte Westenthaler, der an die schöne Geschichte von David und Goliath verwies.

"Wir befinden uns derzeit in der Position des kleinen Davids, der gefinkelt und ausgefuchst gegen den großen rot-schwarzen Goliath antritt. Im Parlament sind wir die stärkste, erfolgreichste und initiativste Oppositionspartei, wenn man das laute Schnarchen und Schlummern von Grün und Blau miterlebt. Wir sind die beste Oppositionspartei und arbeiten daran, daß wir bei der nächsten Wahl größer sind", so Westenthaler.

Das BZÖ besetze auch die richtigen politischen Themen. "Wir sind mittlerweile die einzige Sicherheitspartei in Österreich, da sich ÖVP und FPÖ davon verabschiedet haben. Die ÖVP fällt immer mehr in Richtung SPÖ um und betreibt sozialistische Politik. Wir sind die Einzigen der Mitterechtsparteien, die für eine Sicherheitspolitik stehen, die die Menschen brauchen", stellte Westenthaler fest.

"Wir haben ein breiteres Spektrum an Themen als die FPÖ. Unser Vorsatz ist, Politik auch unter dem Verantwortungsaspekt zu sehen. Nicht nur dagegen sein, sondern immer einen Lösungsvorschlag machen, denn, wer kritisiert, muß auch Lösungen haben. Das hat die FPÖ nicht, die ziemlich eindimensional unterwegs ist. Dort fehlt es an kreativem Potential", sagte Westenthaler. (Forts.)

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