A6-Spange Kittsee: ÖAMTC führte vorab Sicherheitscheck durch (+ GRAFIK, + FOTO)

Sicherheit entspricht höchstem Standard

Wien (OTS) - Vor der Verkehrsfreigabe der neuen Nordost Autobahn (A6) am Montag haben die Verkehrsexperten des ÖAMTC bei einem Lokalaugenschein die Sicherheitseinrichtungen der 22 Kilometer langen Schnellverbindung nach Bratislava unter die Lupe genommen. Dabei zeigte sich, dass die sicherheitstechnischen Einrichtungen den neusten Standards entsprechen.

"Auf Sparquerschnitte wurde gänzlich verzichtet, die Autobahn ist durchgehend mit zwei ausreichend breiten Fahrstreifen je Richtung und durchgängigen Pannenstreifen ausgestattet", erklärt Club-Experte Willy Matzke. Nicht nur aus Sicherheitsgründen ist der breite Querschnitt notwendig, sondern auch zur Bewältigung des erwarteten Verkehrsaufkommens. Schätzungen des ÖAMTC zufolge wird der Schwerverkehrsanteil auf der neuen Verbindung deutlich über den üblichen zehn Prozent anderer Autobahnen liegen. "Man muss davon ausgehen, dass rund 30 Prozent aller Fahrzeuge, die auf der neuen Achse unterwegs sein werden, Lkw sind", fasst Matzke zusammen.

Pannenbuchten, wirksamer Geisterfahrerschutz und umweltgerechter Trassenverlauf

Zusätzliche Sicherheit im Falle einer Panne bringen extrem breite Pannebuchten, die auf Forderung des ÖAMTC errichtet wurden. Positiv ist auch die Ausstattung aller Durchfahrten durch Grünbrücken mit seitlichen LED-Leuchten und breiten Einfahrten, als Schutz vor Kollisionen mit den Portalen. Die Anbindung des niederrangigen Netzes an den drei Anschlussstellen erfolgt über beleuchtete Kreisverkehre, die über der Autobahn geführt werden. "Übersichtliche Kreisverkehre haben sich als wirksame Maßnahme gegen Geisterfahrer bewährt", meint Matzke. "Untersuchungen belegen, dass nur selten Kreisverkehre unbeabsichtigt in der Gegenrichtung befahren werden."

Einziger Wermutstropfen: Der relativ enge Kurvenradius beim Knoten Bruckneudorf, bei der Einbindung der A6 in die Ost Autobahn (A4). Hier besteht eine 70 km/h-Beschränkung, diese muss laut ÖAMTC auch unbedingt eingehalten werden.

Raschere Anbindung an die Urlaubsregion Hohe Tatra

Die neue Verbindung bringt nicht nur die längst überfällige Entlastung der Orte entlang der B9 (Pressburger Straße) und B50 (Burgenland Straße) und eine deutliche Zeitersparnis auf der Strecke Wien-Bratislava, sondern kommt auch Touristen entgegen, die weiter über die D1 (Bratislava - Trencin - Presov) in die Urlaubsregion Hohe Tatra fahren. Die Autobahn D1 ist bereits zu zwei Dritteln fertig und soll bis 2012 komplett befahrbar sein.

Zum Flughafen Bratislava ohne slowakische Vignette

Für alle, die lediglich zum Flughafen Bratislava unterwegs sind, hat der ÖAMTC einen Tipp, wie dies ohne Zusatzkosten für die Vignette in der Slowakei möglich ist: Bei der Abfahrt Kittsee die A6 verlassen und über die Burgenland Straße (B50) zur Pressburger Straße (B9) und weiter Richtung Bratislava fahren. Nach der slowakischen Grenze geht es weiter Richtung Petrzalka zur gebührenfreien Stadtautobahn, die man Richtung Zilina bis zur Abfahrt Letisko/Flughafen fährt.

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