Raclette, Fondue und Co. - die leckersten Käse-Spezialitäten zum Jahresende

Hamburg (OTS) - Während es draußen immer ungemütlicher wird, steuern wir auf die kulinarischen Höhepunkte des Jahres zu: An den Weihnachtsfeiertagen und Sylvester wird es so richtig lecker! Zum Beispiel mit Raclette, einem beliebten Festessen für die Feiertage. Angela von Heiden vom Koch-Magazin LECKER weiß, wie diese Köstlichkeit einst entstanden
ist:

O-Ton 26 sec.
"Raclette kommt aus dem Mittelalter, aus dem Schweizer Wallis, und ist eigentlich rein zufällig entdeckt worden. Und zwar haben die Alpenhirten einen Laib Käse ans Feuer gestellt und der Käse schmolz so lecker vor sich hin, dann haben sie diesen geschmolzenen Käse mit einem Holzspachtel abgeschabt und auf ihr Brot gestrichen und dann den Käse so genossen. Es kommt auch aus dem Französischen 'racler', das heißt so etwas wie abkratzen, abschaben, dadurch ist das Wort 'Raclette' entstanden."

Es gibt speziellen Raclette-Käse, man kann aber auch andere Sorten nehmen, zum Beispiel Ziegenfrischkäse oder Gorgonzola. Traditionell gehören "Gschwellti" in die Raclettepfännchen, so bezeichnen die Schweizer Pellkartoffeln. Aber eigentlich kann man alles hineintun, was einem schmeckt:

O-Ton 17 sec.
"Man kann Tomaten, Lauch, Zwiebeln, Serrano-Schinken, Artischocken-Herzen, man kann auch kleine Garnelen oder Shrimps, Ananas - eigentlich fast alles, was man mag und was man möchte, kann man miteinander kombinieren. Also wie man will, wozu man einfach Lust hat."

Neben Raclette ist das Käse-Fondue sehr beliebt. Auch hier kann man die Käsesorte wählen, die man am liebsten mag, Hauptsache, sie schmilzt leicht. Wenn die Käsemasse flüssig und heiß ist, tunkt man kleine Happen mit den Fondue-Gabeln ein:

O-Ton 24 sec.
"Und auch dort ist es ganz klassisch, dass man eigentlich Brotwürfelchen ins Käse-Fondue reintaucht, dann den Käse damit hochzieht. Dann ist es auch ganz lustig, es gibt eine alte Geschichte oder ein ganz altes Spiel: Wer den Brotwürfel verliert, muss zum Beispiel eine Runde Schnaps ausgeben. Man kann natürlich vorher auch andere Spielregeln aufstellen, einer muss ein Lied singen oder ein Gedicht vortragen, wo man gerade dann eben auch Lust zu hat."

Beim Käse-Fondue darf ein Schuss Kirschwasser nicht fehlen, schreibt das Koch-Magazin LECKER. Der Schnaps gibt ein tolles Aroma und hilft nach dem Essen, den Käse zu verdauen.

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Originaltext: Lecker

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