Die Sammlung der Familie Mamontov im Kunsthistorischen Museum

Das KHM zeigt von 18. bis 25. November die berühmte Sammlung Mamontov - Russische Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Wien (OTS) - Im Rahmen eines groß angelegten Sponsorings zur Generalsanierung des Saales IV (Renaissance in Italien) und letztlich zur Wiedereröffnung der Kunstkammer im Kunsthistorischen Museums, ist es dem Kunsthistorischen Museums gelungen, die berühmte Sammlung der Familie Mamontov für einen kurzen Zeitraum im Kunsthistorischen Museum zu präsentieren.

Der Kunstbesitz der Familie Mamontov umfasst eine Fülle an Werken russischer Malerei und Graphik eines Zeitraums, der in die Geschichte der russischen Kunst und des Weltkulturerbes als "Silbernes Zeitalter" eingegangen ist. In den gezeigten Werken werden Entwicklungswege der russischen Malerei und Graphik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nachvollziehbar, die zugleich aus dem zutiefst nationalen Charakter des Schaffens der Künstler erklärt werden können - und so bietet sich eine große Vielfalt an verschiedenen Themen und Stilen dar zu der sich diese Künstler bekannten, jeder in seiner unnachahmlichen Individualität, seiner eigenen künstlerischen Handschrift.

Im Rahmen dieser Sammlung, die - wie jede andere Privatsammlung auch - durch den individuellen Geschmack und die persönlichen Präferenzen ihrer Besitzer geprägt ist spiegeln sich umfassend und authentisch die Wege der russischen Kunst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wider und lässt so die Entwicklung der russischen Malerei dieser Periode in einem repräsentativen "Querschnitt" nachvollziehbar werden. Nicht zufällig treffen im Rahmen dieser Sammlung Konstantin Alexejevich Korovin und Mikhail Vrubel, Alexandr Golovin, Jevgenij Lansere und Jurjevich Sergej , die Gruppe "Karo-Bube", Pjotr Petrovich Konchalovski, Alexandr Vasiljevich Kuprin und Aristarch Vasiljevich Lentulov aufeinander. Vertreten sind ferner die Gruppe OST, der Expressionist Pavel Petrovich Ivanov, Natalia Gontcharova, Vasily Ivanovich Shuchajev und viele andere mehr.

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