"KURIER"-Kommentar von Christoph Kotanko: "Politisches Kleingeld"

Gute Leute sollten gut verdienen: Das hört die Neidgesellschaft ungern.

Wien (OTS) - Wieso haben Abgeordnete Zeit für einen Zusatzjob? Brauchen Politiker ein Körberlgeld? Und warum verdienen sie "so viel"?
Solche Fragen wurden in den vergangenen Tagen oft gestellt. In der Debatte um die Offenlegung von Nebeneinkünften kamen alle Vorurteile wieder hoch: Politiker sind entweder faul oder geldgeil und haben immer etwas zu verbergen.
Es gibt gewiss Fälle, in denen die Nachrede richtig ist. Aber generell gilt: Spitzenpolitiker sind, verglichen mit ihrer Verantwortung und Arbeitsbelastung, nicht üppig bezahlt. Wer etwas anderes behauptet, versucht politisches Kleingeld zu wechseln. Gute Leute sollten gut verdienen - das gilt im privaten wie im öffentlichen Leben. Und: Politiker, die total von der Politik abhängen, sind nicht wünschenswert, weil anfällig für Pressionen. Es schadet nicht, wenn er/sie durch einen Zivilberuf eine Ahnung von Arbeitsleben hat. Erstaunlich, dass manche Politiker so stolz

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