ORF-ZBR Fiedler: Kündigungen ausgeschlossen, Geschäftsführung zu einnahmenseitigen Maßnahmen aufgefordert

Wien (OTS) - Heute, am Freitag, dem 16. November 2007, hat ein Gespräch von Vertretern des Zentralbetriebsrates mit Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz und der Kaufmännischen Direktorin Sissy Mayerhoffer stattgefunden. Anlass war der kolportierte Stellenabbau im Ausmaß von bis zu 400 Dienstposten im ORF.
Der Vorsitzende des Zentralbetriebsrats im ORF, Heinz Fiedler hält dazu fest: "Die von mir massiv kritisierte Verletzung der Informationspflicht gegenüber der Belegschaftsvertretung und des professionellen Klimas, wie es in geordneten Beziehungen unter Sozialpartnern üblich ist, wurde vom Generaldirektor damit erklärt, dass es bei der Einladung zu dem Gespräch und meinem Protestschreiben offenbar zu einer zeitlichen Überschneidung gekommen sei."

Das heutige Gespräch zwischen Zentralbetriebsrat und Geschäftsführung hat folgende Klärung gebracht: Innerhalb der nächsten drei Jahre sollen im ORF 250 Stellenplanposten eingespart werden. Von der Geschäftsführung wurde zugesichert, dass diese Reduktion nur durch Nicht-Nachbesetzungen frei werdender Stellen erfolgen wird und hat Kündigungen dezidiert ausgeschlossen. Das Vorhaben, 250 Dienstposten nicht nachzubesetzen, kritisierte der Zentralbetriebsrat als "Rasenmähermethode", die nicht zweckmäßig ist und von ihm abgelehnt wird. Der Zentralbetriebsrat forderte die Geschäftsführung dringend auf, sich verstärkt um strukturelle Maßnahmen und einnahmenseitige Verbesserungen der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens zu bemühen.

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Heinz Fiedler
ORF Zentralbetriebsrat
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