NÖ Christgewerkschafter - Landestag 2: Schöls: ÖGB-Demokratieschub in SP-Köpfen noch nicht durch

Stockerau (OTS) - Der Vorsitzende der NÖ Christgewerkschafter, Bundesrat Alfred Schöls, meinte in seinem Bericht im Zusammenhang mit den Organisationsänderungen im ÖGB NÖ, dass es "am Papier zwar einen Demokratisierungsschub gegeben hat, aber in den Köpfen ist es noch lange nicht so weit." Er nannte dafür mehrere konkrete Beispiele insbesondere aus dem Waldviertel, die zeigten, "dass manche ehemalige ÖGB-Bezirkssekretäre glauben, sie leben noch immer im kommunistischen System und können diktieren, wer delegiert wird." So könne es aber nicht sein, betonte Schöls und meinte kämpferisch in Richtung der Mehrheitsfraktion FSG: "Wenn sie Demokratie wollen, dann können sie sie haben. Aber wenn sie den Krieg wollen - auch den!" Dennoch habe die FCG NÖ in der vergangenen Periode "step by step" Zuwächse verzeichnen können, was sich darin sichtbar auswirke, dass die FCG im künftigen ÖGB-Präsidium erstmals mit zwei Mitgliedern vertreten sein wird - das zweite Mitglied wird eine Frau sein.

Anhand mehrerer Beispiele zeigte Schöls auf, "wie die FSGler unsere Ideen zuerst ablehnen, und wenn’s dann ein Erfolg wird, sich als Federl an ihren Hut stecken." So sei es bei der "Abfertigung NEU" gewesen und ähnlich bahne es sich jetzt bei der Mitarbeiterbeteiligung an: "Jetzt tun’s so, als wäre das der Gottseibeiuns, aber dort, wo es im Betriebsrat eine FSG-Mehrheit gibt (z.B. OMV, Anm.), machen sie’s schon jetzt als Weihnachtsgeschenk!"

Schließlich lobte Schöls die "für beide Seiten befruchtende, gute Zusammenarbeit" von FCG NÖ und NÖ AAB sowie von FCG und AK-Fraktion.

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