Hable - GÖD- BV 9: Leistbare Betreuung für alle, die sie benötigen!

Presseaussendung der Bundesvertretung 9 - Gesundheits- u. Sozialberufe - in der GÖD!

Wien (OTS) - Der Vorsitzende der Bundesvertretung 9 Gesundheits-
und Sozialberufe in der GÖD - Johann Hable fordert die politischen Parteien auf, die älteren pflegebedürftigen Menschen nicht im Regen stehen zu lassen. Eine wirksame Hilfe ist nötiger, den je.

Das derzeit laufende (24-Stunden-Betreuung) - Modell des Bundesministerium für Soziales u. Konsumentenschutz und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit wird von den Betroffenen abgelehnt, da es zu bürokratisch und kompliziert ist.

Die Amnestie für die Anstellung von Betreuungskräften kann nicht ewig weitergeschrieben werden.

Es ist nicht einzusehen, dass der Staat Österreich für eine ordnungsgemäße 24-Stunden-Betreuung die notwendigen finanziellen Mittel nicht zur Verfügung stellt.

Andererseits sollen jene gestraft werden, die Betreuungsarbeit holen oder leisten.

Viele Menschen in Österreich können sich die notwendige 24-Stunden-Betreuung nicht leisten.
Hable kritisiert das Verhalten der Bundesregierung die Amnestie abzuschaffen und zu strafen.
Das ist für Christdemokraten, Sozialdemokraten und alle demokratischen Parteien denkunmöglich.

Erst wenn der Staat die vollen Kosten der Betreuungsarbeit übernimmt, kann er auch Kontrollmaßnahmen setzen.

Die Bundesvertretung schlägt daher vor, dass die Sozialversicherungsbeiträge der Betreuungskräfte vom Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz übernommen werden. (Nach Aussage des geschätzten Herrn Bundesministers Buchinger ca. 40 Euro pro Betreuungsperson monatlich, nach Abzug der staatlichen Förderung).
Diese Summe muss der Staat für die älteren, pflegebedürftigen Bürgerinnen und Bürger aufbringen können.

Begleiten, statt strafen: Die Anmeldung zur Sozialversicherung für die 24-Stunden Betreuungskräfte sollten die Gemeindeämter übernehmen und somit die Bürgerinnen und Bürger von unnötigen bürokratischen Aufwendungen entlastet werden.

Diese Regelung soll mit 1. 1. 208 in Kraft treten und zur Rechtssicherheit der Betroffenen beitragen.

Mit der von uns vorgeschlagenen Lösung kann bei Wegfall der Amnestie die Betreuung straffrei fortgesetzt werden.

Darüber hinaus müssen Einkommensschwächere zusätzliche finanzielle Hilfe vom Staat bekommen, damit die Unterschiede ( 2 Klassen-Betreuung) zwischen arm und reich beendet werden kann.

Rückfragen & Kontakt:

Johann Hable e. h.
Vorsitzender der Bundesvertretung
Tel.: 0664/2435335

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