Schieder: Auch UN-Vollversammlung soll Hinrichtungsstopp unterstützen

Todesstrafe mit Menschenwürde und unteilbaren Menschenrechten nicht vereinbar

Wien (SK) - Sehr erfreut zeigte sich der Außenpolitische Sprecher und Internationale Sekretär der SPÖ, Andreas Schieder, zur Entscheidung des Menschenrechtsausschusses der Vereinten Nationen, die sich für einen weltweiten Stopp aller Hinrichtungen aussprach. "Dass ist ein klares und deutliches Zeichen, dass die Todesstrafe mit der Menschenwürde und den unteilbaren Menschenrechten nicht vereinbar ist. Zu hoffen ist, dass auch die UN-Vollversammlung den Hinrichtungsstopp unterstützt und damit unterstreicht, dass die Todesstrafe für die große Mehrheit der Regierungen und der Menschen dieser Welt nicht akzeptabel ist", so Schieder. ****

Kritische Worte fand Schieder auch für die "seltsame Allianz" jener Staaten, die in ihren Stellungnahmen die Todesstrafe verteidigt haben. "Länder, die sich hier klar gegen die Mehrheit aller Regierungen auf der Welt stellen, haben jegliche Berechtigung als moralische Instanz aufzutreten, verspielt". Nun sei es wichtig, weiterhin Überzeugungsarbeit zu leisten, damit die Todesstrafe nicht nur nicht vollstreckt wird, sondern zusehends aus den Gesetzen der Staaten verschwindet. (Schluss) js

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