Kadenbach: Hainburger Au darf nicht zerstört werden

Energiesparen muss vor der Erschließung immer neuer Energiequellen stehen

St. Pölten, (SPI) - "Die Hainburger Au muss unbedingt auch in Zukunft unangetastet bleiben. Sie ist ein einmaliges Naturjuwel das auf jeden Fall erhalten werden muss", erteilt NÖ Naturschutzlandesrätin Karin Kadenbach aktuellen Aussagen von Wirtschaftskammerpräsident Leitl, wonach man auch über ein Kraftwerk in Hainburg nachdenken könne, eine Absage. "Allein im Nationalpark Donauauen finden sich über 700 Arten höherer Pflanzen, etwa 100 Brutvogel- und 30 Säugetierarten, 8 Reptilien- und 13 Amphiebienarten sowie mehr als 50 Fischarten ihr Zuhause. Der Artenreichtum der Region ist einmalig und muss geschützt werden", so LR Kadenbach.****

"Die Entwicklung geht in die falsche Richtung, wir verbrauchen derzeit immer mehr Energie. Daher muss langfristig der Energieverbrauch unbedingt gesenkt werden. Denn unsere Natur bietet uns begrenzte Ressourcen, mit denen wir auch im Interesse der kommenden Generationen haushalten müssen", so Kadenbach weiter. "Die Wasserkraft ist zwar eine der umweltverträglichsten Energieformen, aber auch sie kann nicht unbegrenzt ausgebaut werden", so Kadenbach.

"Es wäre unverantwortlich eine Landschaft wie die Hainburger Au dem ständig steigenden Energiehunger zu opfern. Denn wir haben nur eine Umwelt - und jedes Ökosystem das zerstört wird, ist unwiederbringlich und für alle Zeit verloren. Es ist liegt in unserer Verantwortung die Natur auch für die kommenden Generationen zu erhalten", so LR Kadenbach abschließend.
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