Kopetz: Der Österreichische Biomasse-Verband warnt vor Zickzack-Kurs bei Ethanol

Völlig einseitige Sicht des Klimabeauftragten - Mehrfachnutzungen der Ethanolproduktion werden übersehen

Wien (OTS) - "Biotreibstoffe verringern die CO2-Emissionen, weil Kohlenstoff aus der Luft in den Rohstoffen für Ethanol oder Biodiesel gebunden wird, dadurch entsteht eine Entlastung des Klimas. Kohlenstoff in Benzin und Diesel wird aus dem Erdinneren gewonnen, dadurch entstehen entsprechende Klimabelastungen", erklärt der Vorsitzende des Österreichischen Biomasse-Verbandes, Dr. Heinz Kopetz, in einer Aussendung. "Die Aussagen des Klimabeauftragten bedeuten nichts anderes als ein Mehr an Klimagasen".

Kopetz weiter: "Eine völlig einseitige Sicht der Biotreibstoffe liefert der Klimabeauftragte punkto Versorgungssicherung. Schon 1974 kam es in Österreich zu Lieferengpässen bei Treibstoffen, das kann sich jederzeit wiederholen. Daher ist es wichtig, eine eigene erneuerbare Treibstoffproduktion aufzubauen".

Mehrfachnutzen bewusst verdrängt

"Der Mehrfachnutzen der Biotreibstoffproduktion wird vom Klimabeauftragten nicht nur nicht bewertet, sondern zur Gänze übersehen." Der Österreichische Biomasse-Verband warnt vor einem Zickzack-Kurs der Regierung bei Biotreibstoffen wie bei Ökostrom. Ist das die neue energie- und umweltpolitische Leitlinie, wird in Österreich in Zukunft kein Mensch mehr in erneuerbare Energie bei Strom- oder Treibstoffproduktion investieren? Dass sich der Klimabeauftragte mit den Chancen der Biogasproduktion in keinster Weise beschäftigt hat, komplettiert das Bild.

Der Österreichische Biomasse-Verband hofft, dass die Regierung den in ihrem Regierungsprogramm beschriebenen Grundsätzen treu bleibt und bei den Biotreibstoffen den vorgegebenen Kurs beibehält", schloss Kopetz.

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