Kickl: Wien IST bald Chicago - anno 1930

Stadt Wien und Bund müssen raschest für mehr Polizei sorgen - Wiener dürfen angesichts drohender Schengen-Erweiterung nicht länger Sicherheitsrisiko ausgesetzt sein

Wien (OTS) - "Die aktuelle Sicherheitslage in Wien ist gelinde gesagt eine Katastrophe", betonte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl angesichts der letzten Horrormeldungen in Sachen Kriminalität. Das wahrhaft dilettantische Vorgehen der Wiener SPÖ unter Bürgermeister Häupl zusammen mit dem Hauptverantwortlichen in der Regierung, ÖVP-Innenminister Platter, im Bereich Sicherheit habe Wien eine bisher nie dagewesene Verbrechensrate beschert. Alleine gestern Donnerstag habe es in Wien eine Serie von Raubüberfällen an nur einem Tag gegeben. Eine Bank und drei Geschäfte - eine Bank in Liesing, eine Trafik in Penzing, anschließend eine Drogerie in Ottakring und am frühen Abend ein Geschäft in der Leopoldstadt -wurden dabei zu Tatorten, wobei keiner der Räuber gefasst wurde. "Es ist eine Schande, dass sich die Verantwortlichen für dieses Sicherheitschaos auch nach diesen Vorfällen weiterhin keinen Deut um die Bevölkerung scheren", so Kickl weiter. Der Massenandrang von Zuwanderern und Scheinasylanten habe Wien zu einem Paradies für Verbrecher gemacht, die SPÖ dagegen beschimpfe besorgte Bürgerinnen und Bürger immer wieder als fremdenfeindlich. Dabei seien 60 Prozent der Wiener Gefängnisse bereits mit Ausländern besetzt. "Daher erübrigt sich jede Diskussion darüber, wie es zu dieser Eskalation von Verbrechen in Wien kommt", kommentierte Kickl diese Zahlen.

Die Fakten zur Kriminalität in Wien könnten von den Verantwortlichen ohnehin nicht weggeleugnet werden. Dieses Jahr habe es in Wien bereits 66 Banküberfälle in nur 46 Wochen gegeben, laut Statistik blieben dabei 70 Prozent der Fälle ungeklärt. Zuletzt etwa wurde am Mittwoch, den 14.11.2007 eine Bank in der Hernalser Hauptstraße im 17. Bezirk durch einen vermutlich ausländischen Täter überfallen. Der Vorjahresrekord von 68 Banküberfällen werde damit mit Sicherheit überschritten. Dazu komme einer immer unkontrollierbarere Drogenszene, vermehrte Gewalt durch - meist ausländische -Jugendbanden und ein Rekord an Einbrüchen und Diebstählen. Die jetzt beschlossene Schengen-Erweiterung werde zudem eine deutliche Erleichterung der "Tätigkeit" von organisierten Banden und Kriminaltouristen mit sich bringen, warnte Kickl.

Die FPÖ fordere angesichts des erschreckenden Kriminalitätsanstiegs in Wien eine sofortige Aufstockung der Wiener Polizei um die fehlenden 1000 Beamten, um wenigstens das Schlimmste zu verhindern, was im übrigen sogar Personen wie der Wiener SPÖ-Sicherheitssprecher zugeben würden. "Das einzige, was dieser Stillstands-Koalition aus SPÖ und ÖVP im Sicherheitsbereich offenbar einfällt, sind allerdings absurde Haftentlassungspläne, um Wien und Österreich noch unsicherer zu machen. Die FPÖ wird jedenfalls den Mangel an Sicherheit in der Bundeshauptstadt und auch in den Ländern weiterhin zum Thema machen", so Kickl abschließend. Im übrigen sei erst heute bekannt geworden, dass die Wiener Polizei für die EURO 2008 keinesfalls ausreichend gerüstet sei, eine Tatsache, die freiheitliche Generalsekretär mit folgenden Worten kommentierte: "Danke Herr Platter und Herr Häupl."

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