"Plötzlich stand alles" - Verkehrschaos im Osten Österreichs

Tipps vom Roten Kreuz zum Wintereinbruch

Wien (Rotes Kreuz) - "Leichte Unterkühlungen, Hunger und Durst, damit haben Menschen zu kämpfen, wenn sie stundenlang aufgrund von Staus in ihren Wagen ausharren müssen", so Claus Mayer, Einsatzleiter des Rotkreuz-Hilfseinsatzes in Niederösterreich. Rund 150 Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind und waren seit Donnerstagabend rund um die Uhr im Südwesten Wiens im Einsatz, um die mehreren tausend im Schneechaos steckengebliebenen Auto- und LKW-Fahrer zu versorgen.

Das Rote Kreuz rät daher den Autofahrern gerade in der kalten Jahreszeit vor der Abfahrt den Verkehrsfunk und Wetterbericht zu hören. Ein voll aufgeladener Handyakku ist ebenfalls empfehlenswert. Für den Fall von längeren Verkehrsbehinderungen und wetterbedingten Staus empfiehlt es sich, die Fahrt mit vollem Tank anzutreten. Bei unerwarteten langen Staupausen kann es sonst passieren, dass der Fahrzeugmotor aufgrund des Spritmangels stehenbleibt - dann fällt allerdings auch die Heizung aus und mit der Zeit wird die Fahrzeugbatterie entladen, was dazu führt, dass man auch für eventuelle Katastrophenmeldungen im Radio nicht mehr empfangsbereit ist.

"Eine warme Decke, eine Flasche Wasser und ein Müsliriegel können eine mögliche Wartezeit deutlich angenehmer machen. Wenn man Kinder dabei hat, kann ein Kartenspiel die Situation entspannen", weiß Mayer zu berichten. Weiters sollte man im Winter immer Handschuhe, Schneebesen und Eiskratzer dabeihaben, auch festeres Schuhwerk ist zu empfehlen, sollte man im dichten Schneetreiben aussteigen müssen. Will man ins Gebirge, sind Schneeketten und eine Klappschaufel empfehlenswert.

Wichtig für Menschen, die regelmäßig Medikamente wie z.B. Insulin benötigen, ist es, diese für den Fall der Fälle bei sich zu haben.

Nähere Informationen zum Roten Kreuz finden Sie unter www.roteskreuz.at

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