Wirbelsturm Sidr in Bangladesch: Katastrophenvorsorge der Caritas macht sich nun bezahlt

Caritas bittet um Spenden für die Opfer des Cyklons /20.000 Euro Soforthilfe aus Österreich

Wien (OTS) - Mit Windgeschwindigkeiten bis 240 Stundenkilometer
hat ein verheerender Wirbelsturm in Bangladesch mehr als 240 Menschen in den Tod gerissen. Weil die Caritas, unterstützt von der Caritas Österreich, nach den verheerenden Zyklon-Flutwellen von 1991 in Bangladesch hunderte Zyklon-Schutzanlagen errichtet und tausende Freiwillige im Katastrophenschutz ausgebildet hat, konnten die Caritas-HelferInnen den Betroffenen sofort zur Seite stehen.

"Derzeit bereiten unsere lokalen KollegInnen vor allem Wasser mit Wasserreinigungstabletten auf und verteilen es an die Betroffenen", berichtet Sabine Wartha von der Katastrophenhilfe der Caritas Österreich. Aber auch Essen, Decken und Matratzen müssen verteilt werden, um den Opfern das Überleben zu sichern."Für diese erste Nothilfe hat die Caritas Österreich zunächst 20.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Der Zyklon "Sidr" raste am Donnerstagabend über den Südwesten des Landes hinweg und zerstörte nach Behördenangaben tausende Stroh- und Lehmhütten.Über 600.000 Menschen mussten ins Landesinnere fliehen.

Die Hilfe für die Betroffenen wird noch lang notwendig sein, weiß Wartha:"In vielen Regionen wurde die gesamte Ernte vernichtet. Fischer haben ihre Boote verloren. Die Menschen werden noch viele Monate unsere Unterstützung brauchen, um nach der Katastrophe wieder auf eigenen Beinen zu stehen."

Die Caritas bittet um Spenden für die Opfer des Wirbelsturms Sidr:
PSK 7.700 004, BLZ 60.000, Kennwort: Wirbelsturm Bangladesch

Für Interviews stehen neben Sabine Wartha auch ExpertInnen der Caritas Bangladesch zur Verfügung.

Rückfragen & Kontakt:

und Interviewvermittlung:
Mag. Silke Ruprechtsberger, Caritas Österreich - Kommunikation
Tel: 01/488 31/417 oder: 0664/82 66 909

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