Plassnik: "Bedeutsamer Schritt zur weltweiten Abschaffung der Todesstrafe"

Außenministerin begrüßt Aufruf der Vereinten Nationen zu weltweitem Hinrichtungsstopp

Wien (OTS) - "Die Todesstrafe ist mit unserem Menschenbild und Weltverständnis nicht vereinbar. Mit dem gestern beschlossenen Aufruf der Vereinten Nationen zu einem weltweiten Hinrichtungsstopp sind wir unserem Ziel der weltweiten Abschaffung der Todesstrafe einen bedeutsamen Schritt näher gekommen", erklärte Außenministerin Ursula Plassnik zur erstmaligen Annahme einer Resolution gegen die Todesstrafe durch die UNO-Generalversammlung.

Die Resolution gegen die Todesstrafe wurde auf Initiative der EU-Außenminister von mehr als 80 Staaten eingebracht. Jene Staaten, die die Todesstrafe bisher noch nicht abgeschafft haben, werden darin zu einem sofortigen Hinrichtungsstopp als erstem Schritt zur völligen Abschaffung der Todesstrafe aufgerufen.

"Die erstmalige Annahme einer Resolution gegen die Todesstrafe demonstriert eine breite globale Allianz gegen die Todesstrafe. Dieser Erfolg wird das beharrliche und gezielte Engagement Österreichs und der EU für die Abschaffung dieser grausamen und unmenschlichen Strafform weiter beflügeln", so Plassnik, die fortfuhr: "Wir werden nicht nachlassen und auch weiterhin gegen die Verhängung oder Vollstreckung von Todesurteilen intervenieren. Besonders vehement treten wir dabei gegen Todesurteile gegen jugendliche Straftäter und besonders grausame Formen der Todesstrafe wie Steinigung auf. Oft sind davon besonders Frauen betroffen", so die Außenministerin abschließend.

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