Swoboda: EU-Präsenz für die Zukunft des Kosovo entscheidend

Wien (SK) - Der SPÖ-Europaabgeordnete und Vizepräsident der SPE-Fraktion, Hannes Swoboda, befindet sich derzeit als Wahlbeobachter für das Europäische Parlament im Kosovo. Gegenüber dem SPÖ-Pressedienst erklärte Swoboda heute: "Aus vielen Gesprächen geht klar hervor, dass weder die morgigen Wahlen, noch die Lösung der Frage des Kosovo-Status die schwerwiegenden Probleme des Landes lösen können. Die wirtschaftliche Situation ist nach wie vor katastrophal und die sozialen Probleme im Zusammenhang mit der Arbeitslosigkeit sind ungelöst." ****

Es sei entscheidend, dass die EU in den kommenden Jahren für die Sicherheit im Kosovo sorge und den Wirtschaftsaufbau unterstütze. Daher sei es die Aufgabe aller EU-Mitgliedstaaten, darunter Österreich, sich für ein UNO-Mandat einzusetzen, das die Präsenz der EU im Kosovo absichert, betonte Swoboda. "Das sollte auch die Priorität des österreichischen Außenministeriums sein und nicht eine rasche Anerkennung der Unabhängigkeit, besonders wenn diese von den Kosovo-Albanern einseitig ausgerufen wird", schloss Swoboda. (Schluss) js/mp

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