Khol: "Pensionsregelung ist gerecht, finanzierbar und gefährdet die Nachhaltigkeit nicht!"

Staatszuschuss zu Pensionssystem sinkt stetig - Verzicht auf lineare Anpassung aller Pensionen

Wien (OTS) - "Deutlich abzulehnen" sei die Kritik an der Pensionserhöhung 2008 durch manche "Experten", betonte der Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes, Dr. Andreas Khol:
"Die Nachhaltigkeit ist durch die Pensionsanpassung 2008 nicht gefährdet. Die Pensionsreformen der Regeierung Schüssel haben den Grundstein dafür gelegt, dass unser Pensionssystem zukunftssicher ist. Der Staatszuschuss zum Pensionssystem ist in den letzten Jahren von 24 auf 22 Prozent gesunken und wird weiter fallen. Finanzierbar ist die Pensionsanpassung also allemal." In Jahren schlechter Wirtschaftslage waren die Pensionisten solidarisch und haben unterdurchschnittliche Pensionsanpassungen in Kauf genommen. Es sei daher "mehr als gerecht, wenn diese Opferbereitschaft nun, bei guter Wirtschaftslage, teilweise ausgeglichen wird", so Khol.

Außerdem wies der Bundesobmann darauf hin, dass die Kritiker nicht bedenken würden, dass allein die Armutsbekämpfung für die Pensionen bis 1.000 Euro im Sinne der Gerechtigkeit eine kräftigere Erhöhung verlangt. Weiters habe man, eben im Sinne der Nachhaltigkeit, auf die lineare Anpassung aller Pensionen verzichtet. "Der Deckel wird zwar auf 2.161 Euro angehoben, aber er bleibt bis 2010 erhalten. Wir haben also auch ein großes Opfer gebracht, gerade um die Nachhaltigkeit des Systems nicht zu gefährden", so Khol abschließend.

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