Klement: Ökostromgesetz: Erhöhung der Förderungen verfehlt das Ziel

Österreich befindet sich bei erneuerbaren Energieformen im Dornröschenschlaf - Weg für Energieformen wie Photovoltaik endlich ebenen

Wien (OTS) - Der freiheitliche Energiesprecher NAbg. Karlheinz Klement erkennt in den Aussagen des SPÖ-Energiesprechers Eder zum Ökostromgesetz-Begutachtungsentwurf von Minister Bartenstein, dass auch die SPÖ genauso wie die ÖVP die Förderungen gezielt auf Wasserkraft und Windenergie lenken, um den Verbund zu unterstützen, sich aber bedauerlicherweise nicht in Richtung des deutschen EEG (Erneuerbare-Energie-Gesetz) bewegen. Auch die Erhöhung der Förderungen von 17 auf 21 Millionen Euro seien nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Und die 500 Millionen Euro des Klimafonds würden, so Klement, durch diverse Postenschachereien nur verpulvert.

Wesentliches werde allerdings nicht ausreichend berücksichtigt. Klement stellt fest, dass beispielsweise die Photovoltaik als die "edelste der erneuerbaren Energieformen" unbedingt mehr gefördert werden müsse. Sie stelle "die" erneuerbare Energieform der Zukunft dar, friste aber bedauerlicherweise immer noch ein stiefmütterliches Dasein.

In diesem Zusammenhang fordert Klement die Regierungsparteien erneut auf, das österreichische Ökostromgesetz in Anlehnung an das EEG in Deutschland zu gestalten. Dieses könne man sogar 1:1 übernehmen - wie es schon in vielen Europäischen Ländern der Fall sei. Die Vorteile seien nicht zu übersehen, so Klement. Alleine der volkswirtschaftliche Nutzen, welchen Deutschland aus dem Gesetz gezogen habe, sei Argument genug. Dieser liege bei 6 Milliarden Euro und 240.000 neu geschaffenen Arbeitsplätzen.

Was das für Österreich bedeute, schildert Klement anhand des zu erwartenden Aufschwunges im Bereich der gesamten Forschung und Entwicklung bei der Photovoltaik und des damit verbundenen Aufschwunges des gesamten Zuliefererspektrums. Schätzungsweise sei ein Mehr von 25.000 Arbeitsplätzen zu erwarten. Darüberhinaus sei dadurch die Chance für Österreich, energieunabhängig zu werden, enorm. Das jetzige Gesetz, so wie es vorliege, biete allerdings keinerlei Investitionssicherheiten oder Abnahmegarantien für den Bereich der Photovoltaik. Und genau das seien die jetzigen Probleme, welche einen Aufschwung blockieren.

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