POK Pühringer Privatstiftung plant österreichischen "Nobelpreis" für Finanzwissenschaften

Wien (OTS) - Peter Pühringer, Gründer des Instituts für Strategische Kapitalmarktforschung (ISK), spendet einen beachtlichen Teil der Erträge aus seiner POK Pühringer Privatstiftung für Bildung, Kunst und Kultur und trägt so zum Erhalt österreichischer Traditionen bei. Die POK Privatstiftung ist das erste und herausragende Beispiel einer für das Gemeinwohl tätigen Privatstiftung, die vom Stiftungsverband der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Die im Wiener Palais Coburg ansässige POK Pühringer Privatstiftung plant - in Analogie zu den Nobelpreisen - pro Jahr fünf Millionen Euro als Preisgelder für nachweislich erfolgreiche Universitäten, Professoren, Doktoranden und Diplomanden aus dem Bereich der Finanzwissenschaften zur Verfügung zu stellen.

Stiftungsvorstand Peter Pühringer will damit in Österreich dem Thema Kapital"bildung" - als Wortspiel - mehr Bedeutung verleihen. In Zusammenarbeit mit internationalen Universitäten und nachweislich erfolgreichen Assetmanagern soll eine problemorientierte und praxisrelevante Forschung implementiert werden, die nachhaltig zweistellige Renditen, wie die Stiftungen der US-Universitäten Harvard und Yale, generieren kann. "Europa - als reiche Region -leistet sich eine unglaubliche Ressourcenverschwendung durch Nichtnutzung der Kapital- und Bildungspotenziale," sagte Peter Pühringer anlässlich der heutigen Pressekonferenz im Palais Coburg, die vom Stiftungsverband gemeinsam mit der POK Pühringer Privatstiftung abgehalten wurde.

Bildung, Kultur und Kunst

Der geplante österreichische "Nobelpreis" ist ein herausragendes Beispiel, wie Privatstiftungen einen unverzichtbaren Beitrag zum Gemeinwohl leisten können. Vermögen in österreichischen Privatstiftungen dienen verstärkt dem Erhalt und der Förderung von Tradition, Bildung, Kunst und Kultur des Landes. Die POK Pühringer Privatstiftung hat in den letzten Jahren rund 97 Millionen Euro für Sponsoring von Bildung, Kultur und Sozialem aufgewendet und gehört damit in Österreich zu den Vorreitern des gemeinnützigen Sponsorings im Stiftungsbereich. "Österreichische Privatstiftungen sind viel aktiver im Bereich des Gemeinwohls und unterstützen wesentlich mehr Kultur- und Bildungsstätten wie etwa auch die Albertina, als dies in der Öffentlichkeit anerkannt wird. Ganz wesentlich für den weiteren Ausbau dieser Tätigkeiten sind Rechtssicherheit und kein Zwang" betonte heute Christoph Kraus, Generalsekretär des Verbandes Österreichischer Privatstiftungen und Vorstandsvorsitzender der auf Stiftungen spezialisierten Privatbank Kathrein & Co.

Die POK Pühringer Privatstiftung wurde von Peter Pühringer, der aus Ostdeutschland stammt, 1995 in Wien gegründet. Das Vermögen der im Wiener Palais Coburg angesiedelten Stiftung stammte ursprünglich aus Altbausanierungen und Investments an den internationalen Rentenmärkten. Das Stiftungskapital von rund 72.000 Euro konnte im Verbund mit den privaten Sicherheiten der Familie Pühringer - mit der Tochter der Stiftung, der sehr erfolgreichen ZZ Vermögensverwaltung GmbH - innerhalb von zwölf Jahren auf einen mittleren neunstelligen Eurobereich aufgebaut werden.

Konzertsaal für Sängerknaben

Neben der Förderung der Wissenschaft ist Peter Pühringer auch die Unterstützung der österreichischen Kunst und Kultur ein großes Anliegen. Ausgehend von der Sanierung des Palais Coburg im Herzen von Wien, das um rund 70 Millionen Euro historisch saniert und ausgebaut wurde, hat die POK Pühringer Privatstiftung in den letzten Jahren zahlreiche heimische Kulturstätten finanziell unterstützt. Jüngste Initiative: Die Bereitstellung von mehr als elf Millionen Euro für den geplanten Bau eines Konzertsaales der Wiener Sängerknaben im Wiener Augarten. Die Stiftung will neben den Baukosten auch die laufenden Kosten von rund 700.000 Euro pro Jahr tragen. Mit 1,2 Millionen Euro wurde auch bereits das von den Sängerknaben genützte "Palais Augarten" im Zuge der Generalsanierung bedacht.

Ebenso ist das Theater in der Josefstadt Nutznießer der Gemeinnützigkeit der POK Pühringer Privatstiftung: Vier Millionen Euro flossen in die Renovierung der Probebühne und der Garderoben. Neben diversen Konzertreihen und Ausstellungen engagiert sich die Stiftung auch für Wiener Gymnasien in Form von zwei Leistungsstipendien. Darüber hinaus bestehen eine Forschungs- und Ausbildungsstiftung und ein soziales Ausbildungsprojekt in Rumänien.

"Wenn man mehr als genug Vermögen für sich und seine Familie hat, muss man etwas geben," erläuterte Peter Pühringer heute einmal mehr die Beweggründe für seine zahlreichen Sponsoring-Aktivitäten. " Einmalige, durch den Staat geschaffene Rahmenbedingungen geben leistungs- und erfolgsorientierten Unternehmen die Möglichkeit, Gemeinwohlaufgaben zu übernehmen, effizient zu gestalten und zu nutzen."

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