IV fordert und fördert Dialog von Kirchen und Wirtschaft

Wirtschaft und Kirchen als wesentliche Zukunftsgestalter - Diskussion zum Thema "Zu viel Sozialstaat?" - Preise für Dialog von Wirtschaft, Ethik und Religion vergeben

Wien (OTS) - (PdI) - "Der Dialog von Wirtschaft, Ethik und
Religion gewann in den letzten Jahren zusehends an Bedeutung. Dies spiegelt sich auch in der zunehmenden Zahl an wissenschaftlichen Arbeiten wieder, die - heuer bereits zum sechsten Mal - zum WER-Preis 2007 eingereicht wurden", freut sich Univ.-Prof. Dr. Christian Friesl, Bereichsleiter für Gesellschaftspolitik der Industriellenvereinigung (IV). Nach Eröffnungsworten von Bischof Dr. Ludwig Schwarz, Univ.-Prof. Dr. Michael Rosenberger, Rektor der Kath.-Theol. Privatuniversität Linz und von DI Klaus Pöttinger, Präsident der IV-Oberösterreich, folgte ein Lesung aus dem Buch von Franz Schuh "Hilfe! Ein Versuch zur Güte" mit anschließender Diskussion über die Erwartungen von Kirche, Wirtschaft und Gesellschaft an den modernen Sozialstaat. An dieser beteiligten sich unter Moderation von Rudolf Mitlöhner, Chefredakteur "Die Furche", Präsident Pöttinger, Univ. Prof. Dr. Ferdinand Reisinger, Kath.-Theol. Privatuniversität Linz und Mag. Michael Chalupka, Direktor der Diakonie Österreich.

In diesem Jahr gab es 27 Einreichungen zum WER-Preis 2007. Ein Kuratorium unter Vorsitz von DI Gerhard Merckens wertete die Arbeiten aus und durfte dieses Mal ausschließlich Preisträgerinnen gratulieren. Die Arbeit von Frau Mag. Petra Anna Winter mit dem Titel "Human rights marries business - a case of CSR" erhielt den Preis in der Kategorie Drei. Frau Mag. Christina Keinert gewann mit ihre Arbeit "CSR: A Strategy in International Business" hat in der Kategorie Zwei - Diplom-/Projektarbeiten.

"Der Preis in der Kategorie Eins - Dissertationen/Habilitationen stellte das Kuratorium vor eine 'ethische Frage' und ging in diesem Jahr an zwei Preisträgerinnen", gratuliert Christian Friesl. Frau Dr. Raffaela Ritter, ihr Arbeit trägt den Titel "Ganzheitliche Unternehmensethik als kommunikative Herausforderung" und Frau Dr. Edeltraud Koller, Assistentin im Studienschwerpunkt Wirtschaft-Ethik-Gesellschaft sowie am Institut für Moraltheologie an der KTU wurden mit diesem Preis ausgezeichnet.

Neu in diesem Jahr war die Verleihung eines Anerkennungspreises der Industriellenvereinigung Oberösterreich an die Projektleiter und Projektleiterinnen sowie die Schüler und Schülerinnen der Klasse 5b der HBLA Elmberg. Ihre Projektarbeit "Obdachlos - macht sprachlos", wurde durch den Präsidenten Klaus Pöttinger ausgezeichnet.

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