Thumpser: ASFINAG lässt AutofahrerInnen im Stich

Unglaubliche Szenen auf der A 21

St. Pölten, (SPI) - "Die Szenen, die sich auf der A 21 gestern Nacht und heute Früh abgespielt haben und noch abspielen, sind nahezu unglaublich! Hier äußern sich schier unglaubliche Versäumnisse der ASFINAG", zeigt sich der Verkehrssprecher der SPÖ-NÖ, LAbg. Herbert Thumpser, empört über die mangelhafte Schneeräumung auf einer der wichtigsten Autobahnverbindungen in Niederösterreich. Die A 21 musste ja am Donnerstag Abend vollkommen gesperrt werden. Auch auf der A1 gab es massive Behinderungen. Insgesamt waren rund 4.000 Fahrzeuge eingeschneit. Feuerwehr und Rotes Kreuz versorgen die Eingeschlossenen so gut es ging oder brachten die Menschen zu Notunterkünften und schleppen die Fahrzeuge von der Autobahn. "Die Einsatzkräfte leisten hier eine wahre Sisyphusarbeit um die hängen gebliebenen Fahrzeuge zu entfernen", so Thumpser weiter.****

"Es ist ja nun wirklich nicht so, dass es zum ersten Mal Winter wird in Österreich. In einem Alpenland sollte man eigentlich davon ausgehen, dass die Autobahnbetreiber-Gesellschaft die notwendigen Vorkehrungen trifft um dafür Sorge zu tragen, dass das hochrangige Straßennetz befahrbar bleibt. Denn die Wetterprognosen waren ja schließlich bekannt. Die Koordination der Schneeräumung war aber offenbar vollkommen unzureichend, es waren viel zu wenige Räumfahrzeuge im Einsatz. Die ASFINAG hat die AutofahrerInnen durch die mangelnde Vorbereitung absolut im Stich gelassen, denn auch jetzt, in den Vormittagsstunden sind noch immer Menschen in ihren Fahrzeugen eingeschneit", so Thumpser weiter. "Großes Lob kann man in hingegen den ÖBB zollen. Denn die Züge verkehren planmäßig, hier arbeiten Profis, die sich durch den Wintereinbruch nicht überraschen ließen. Hier zeigt sich aber nicht zuletzt wieder einmal die absolute Notwendigkeit eines guten Schienennetzes in unserem Bundesland", so Thumpser abschließend.
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