ÖAMTC: Hängengebliebene Lkw-Fahrer müssen zur Verantwortung gezogen werden

Zig Tausende Euro Bergekosten könnten gespart werden, wenn man auf winterliche Fahrverhältnisse adäquat vorbereitet wäre

Wien (OTS) - "Es sind großteils ausländische Lkw, die auf der Außenring Autobahn hängen geblieben sind", erzählt Manfred Mirwald. Der ÖAMTC-Pannenfahrer ist im gesperrten Autobahnabschnitt der A21 im Dauereinsatz. Er beklagt das mangelnde Verantwortungsbewusstsein der ausländischen Lkw-Fahrer. Leider sind die österreichischen Frächter, die mit Schneeketten vorschriftsmäßig unterwegs sind, dann automatisch mitgehangen und mitgefangen, weil derzeit gar nichts mehr geht. "Ganz abgesehen davon, ist es eine Zumutung für alle betroffenen Pkw-Lenker auf der gesperrten Autobahn, die zwar mit Winterausrüstung unterwegs sind, aber durch die blockierenden Sattelschlepper eine Nacht in der Kälte hinter sich haben", erklärt der Pannenfahrer des Clubs.

"Aus den Fehlern muss gelernt werden", fordert deshalb Gerhard Blümel von der ÖAMTC-Fahrsicherheit im Hinblick auf das fehlende Verantwortungsbewusstsein der ausländischen Lkw-Fahrer. "Wie kommt ein österreichischer Frächter dazu, Geld in den Sand zu setzen, weil andere das pure Verkehrschaos produzieren?" Er fordert deshalb praktikable Lösungen, wie nicht adäquat ausgerüstete Lkw zeitgerecht auf Parkplätze umgeroutet werden können und sieht die Exekutive massiv gefordert. Schließlich war es keine Überraschung, dass der Schnee jetzt kommen wird.

Club fordert Ausdehnung der Schneeketten-Mitnahmepflicht für Lkw ab 1. Oktober bis 30. April

Der Club plädiert dafür, dass Schneeketten das ganze Winterhalbjahr mitgeführt werden sollen. Der ÖAMTC fordert deshalb, die Schneeketten-Mitnahmepflicht für Lkw ab 1. Oktober bis 30. April auszudehnen. Auch hier sieht der Club die Exekutive gefordert, weil nur durch Schwerpunktkontrollen und Anhaltung bei Verletzung der Mitnahmepflicht sinnvoll gegen fehlendes Verantwortungsbewusstsein vorgegangen werden kann.

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