Strache: Zuwanderungsstopp statt Gefährdung des sozialen Gefüges

Faktisch herbeigeführte Einwanderungswelle

Wien (OTS) - Nichts wirklich Neues sei dem Inhalt des Migrationsberichtes zu entnehmen, so FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache, da Österreich nicht neuerdings immer attraktiver für Zuwanderer werde, sondern es sich hierbei um eine aktiv gesteuerte Entwicklung der Regierung über die letzten Jahrzehnte handle.

Ein Land werde niemals automatisch zu einem Einwanderungsland, sondern entscheidet selbst, ob und wie viel Zuwanderung es wolle. Den Menschen zu suggerieren, Österreich sei ein klassisches Zuwanderungsland, sei eine Ungeheuerlichkeit, so Strache. Die kärgliche Integration, welche im Bericht ebenfalls bemängelt werde, sei Großteils auf die nicht vorhandene Bereitschaft der zugewanderten Menschen zurückzuführen. Und das müsse endlich auch von den Verantwortlichen erkannt werden. Die daraus resultierenden Nachteile für Österreicher - als Beispiel seien hier das österreichische Sozialsystem, welches am Rande der Nicht-Finanzierbarkeit stehe und die Situation an österreichischen Schulen erwähnt - dürfe nicht länger ignoriert werden.

Die logische Konsequenz müsse ein Zuwanderungsstopp sein. Auch die Asylbestimmungen müssten akzentuiert werden, um über diese Schiene zusätzliche Einwanderung zu verhindern, bemerkt Strache mit Nachdruck. "Wir führen sonst unser soziales Gefüge und das Funktionieren des sozialen Netzes langsam aber sicher einem zu einem Zusammenbruch."

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