ARBÖ: Nach 60 cm Neuschnee: Tausende Fahrzeuge auf der A21 eingesperrt

Humanitäre Lage hat sich weitgehend entspannt

Wien (OTS) - Selbst 12 Stunden nach der ersten Schneefällen
bleibt die Situation auf der Wiener Außenringautobahn (A21) angespannt: berichtet der ARBÖ. " Bis in die Mittagsstunden wird die Autobahn voraussichtlich in beiden Fahrtrichtungen im gesamten Verlauf gesperrt bleiben", so ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider.

Wie bereits berichtet, fielen im Wienerwald seit den gestrigen Abendstunden rund 60 Zentimeter Schnee. Zahlreiche Autofahrer waren in den Nachtstunden in ihren Fahrzeugen stundenlang gefangen. Dank des Einsatzes der Rettungskräfte, hat sich die Lage in den frühen Morgenstunden deutlich entspannt. Die Leute, die aus den Fahrzeugen wollten, sind mittlerweile befreit und in Notschlafstellen untergebracht, teilt der ARBÖ mit.

Im Wiener Frühverkehr mussten die Autofahrer mit Verzögerungen von rund 15 bis 30 Minuten rechnen. Das große Verkehrschaos blieb nach Informationen des ARBÖ in den frühen Morgenstunden allerdings aus. Relativ zügig voran kam auf den Hauptverkehrsverbindungen. Auf den Nebenfahrbahnen war besondere Vorsicht angesagt

Auffallend in den frühen Morgenstunden waren im Stadtverkehr allerdings viele "Haubenfahrer", die ihr Fahrzeug nur notdürftig vom Schnee befreit hatten. Der ARBÖ appelliert an alle Autofahrer, die ihr Fahrzeug heute nicht stehen lassen können, sich ausreichend Zeit für das gründliche Abkehren zu nehmen. "Haubenfahrer" gefährden nicht nur sich, sonder auch andere Verkehrsteilnehmer.

(Forts. mögl.)

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