Arigonas Mutter bestätigt 30.000-Euro-Angebot

Mutter und Tochter Zogaj wurde von "Mittelsmann" des Ministers Geldprämie für Rückkehr geboten

Wien (OTS) - Die Mutter von Arigona, Nurie Zogaj, bestätigt in einem Interview in der morgigen Ausgabe von ÖSTERREICH (Freitag), dass ihr von einem "Mittelsmann" des Innenministeriums für eine Rückkehr in den Kosovo 30.000 Euro angeboten worden seien. Arigonas Mutter im Interview mit ÖSTERREICH: "Herr Ecker vom Verein Menschenrechte war bei mir und hat mir dabei nahegelegt, in den Kosovo zurückzukehren. 30.000 Euro wollte er mir zahlen, wenn ich wieder zurückgehe."
Man hätte, so die Mutter von Arigona, versucht, auf sie Druck auszuüben: "Er hat gesagt, ich wäre eine schlechte Mutter, weil ich meine Kinder allein im Kosovo lasse."
Günter Ecker, der Vorsitzende des "Vereins Menschenrechte" bestätigt gegenüber ÖSTERREICH den Besuch bei Arigonas Mutter und auch, dass dabei ein Betrag von 30.000 Euro genannt wurde. Er schränkt aber ein: "Es handelt sich dabei nicht um Vereinsgelder, sondern um zwei Spendenkonten." Von wem die Spenden stammen, wollte Ecker nicht präzisieren.
Laut ÖSTERREICH wird Eckers "Verein Menschenrechte" von Innenminister Platter mit namhaften Beträgen subventioniert. Der Verein hat laut eigenen Angaben ein Budget von knapp einer Million Euro jährlich und bezeichnet sich auf der eigenen Homepage als "gefördert vom Innenministerium".

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