BZÖ-Dörfler zur Maut-Diskussion: "Kann Auer nicht mehr ernst nehmen"

Das Motto von Auer scheint zu sein: "In Wien schweigen - in Kärnten bluffen"

Klagenfurt (OTS) - "Das von ÖVP-Abgeordneten Klaus Auer in den letzten Tagen inszenierte Schauspiel zur Bemautung der S37-Klagenfurter Schnellstraße ist nicht mehr ernst zu nehmen", erklärte heute Kärntens Verkehrsreferent LHStv. Gerhard Dörfler. Denn Auer habe das gleiche Theater nur mit umgekehrter Forderung im Jahr 2005 betrieben.

Konkret habe Auer am 3. März 2005 einen Entschließungsantrag im Parlament eingebracht, wonach die B317 "möglichst rasch in das Bundesstraßengesetz und somit in die Zuständigkeit der ASFINAG" übernommen werden soll. Dörfler:"Die Vergesslichkeit und das Nichtwissen von Auer ist bedenklich. Er selbst hat diese Übernahme gefordert und nun protestiert er gegen seinen eigenen Entschließungsantrag. Bei so einer Vorgangsweise, muss ich mich fragen, ob Auer überhaupt für die Funktion eines Abgeordneten geeignet ist."

Auch die Bürger hätten das falsche Spiel bereits durchschaut, denn die Bürgerinitiative BIUZ habe bereits mitgeteilt, nicht an den Protestkundgebungen teilzunehmen, erklärt Dörfler für den die Diskussion nur noch peinlich ist. "In Wien findet Auer anscheinend kein Gehör und wird nicht ernst genommen. In Kärnten sollten wir das auch tun", so Dörfler.

Laut Dörfler solle Auer nicht die Bevölkerung verunsichern, sondern sich in Wien in seiner Funktion als Nationalratsabgeordneter einsetzen.

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