PRÖLL unterzeichnet in China CO2-Reduktionsprojekte für 3,87 Mio. Tonnen

Sieben Windkraftanlegen und eine Biomasseanlage tragen zum Erreichen des österreichischen Kyoto-Ziels bei

Wien (OTS) - Die heutige Unterzeichnung von acht Clean Development Mechanism -Projekten zur CO2-Reduktion ist ein wichtiger Schritt zum Erreichen des österreichischen Kyoto-Ziels. China ist einer der wichtigsten Märkte für CDM-Projekte. Zusammen mit den Projekten, die nun unterzeichnet werden, werden circa 13 Millionen Tonnen Emissionsreduktionen aus chinesischen Projekten angekauft, das sind 29 Prozent des Ankaufsziels von 45 Millionen Tonnen des österreichischen Programms, so Umweltminister Josef Pröll anlässlich der Unterzeichnung von acht neuen CDM-Projekten (sieben Windkraftanlagen und eine Biomasseanlage) im Rahmen der Exportinitiative Umwelttechnologien in China am 15. November 2007.

Insgesamt werden über diese acht Projekte weitere 3,87 Millionen Tonnen Emissionsreduktionen für die österreichische Kyoto-Verpflichtung angekauft. Die China Long Yuan Electric Power Group Corp. (CLYPG) ist damit einer der wichtigsten Vertragspartner des JI/CDM-Programms. Sechs Projekte mit einer Menge von 3,68 Millionen Tonnen Emissionsreduktionen wurden bereits Anfang 2007 unterzeichnet.

Der ökologische Nutzen der Projekte - neben dem Beitrag zur Erreichung der österreichischen Kyoto-Verpflichtung - liegt darin, dass der Anteil erneuerbarer Energieträger an der Stromproduktion in China steigt. China hat einen enormen Anstieg beim Energieverbrauch zu verzeichnen, wobei zumeist Kohlekraftwerke gebaut bzw. neue Atomkraftanlagen errichtet werden. Über den CDM-Mechanismus werden vermehrt Anlagen errichtet, die erneuerbare Energieträger nutzen.

Das JI/CDM-Programm ist ein Schlüsselelement für eine langfristige globale Strategie gegen den Klimawandel und zur Reduktion von Treibhausgasen. Ziel ist eine weltweite Entlastung und nachhaltige Entwicklung der Umwelt. Das österreichische JI/CDM-Programm leistet durch den Ankauf von Emissionsreduktionen aus Joint Implementation (JI) und Clean Development Mechanism (CDM)-Projekten einen Beitrag zur Erreichung des österreichischen Kyoto-Ziels. Dies teilt das Lebensministerium abschließend mit.

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