Kaltenegger fordert Klimaschutz-Beauftragten Wabl zum Rücktritt auf

Forderung nach Einfrieren der Biodiesel-Beimischung unverständlich

Wien (OTS) - "Beim Klimaschutz ist keine Denkpause gefragt,
sondern eine Politik, die offensive Maßnahmen setzt. Mit Zaudern wird man Klimaschutz-Ziele nicht erreichen", stellt Bauernbunddirektor Fritz Kaltenegger zur heutigen Forderung von Andreas Wabl nach einem Moratorium im Bereich der Biosprit-Beimischung fest. "Eigentlich erwartet man sich von einem Klimaschutz-Beauftragten alles andere, als die Forderung nach einem Zurückschrauben von angepeilten Klimaschutz-Zielen. Ein Einfrieren der Beimischung von Biodiesel bei 5% würde uns in punkto Klimaschutz zurückwerfen - und das kann doch wirklich nicht das Ziel Wabls sein", kritisiert der Bauernbunddirektor. "Diese Linie ist mir nicht klar. Einen Klimaschutz-Beauftragten, der die Lanze für fossile Energie bricht, kann ich nur zum Rücktritt auffordern", erklärt Kaltenegger kopfschüttelnd.

Schützenhilfe bekommt der grüne Klimaschützer im roten Auftrag von der SPÖ. Zu den Aussagen von SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr, die vor Brandrodungen zu Gunsten der Biosprit-Erzeugung warnt, sagt Kaltenegger: "Die österreichischen Bauern produzieren unter hohen Naturschutzauflagen, und Brandrodung gehört sicher nicht dazu. Eine etwas differenziertere Sicht der Dinge und eine Diskussion auf sachlicher Ebene wäre wünschenswert."
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