Neue Software erhöht Wirtschaftlichkeit von Immobilien

Kufstein (OTS) - 20 Milliarden Euro ist der österreichische Immobilienmarkt schwer - zweitgrößter Kostenfaktor bei Immobilien sind Betriebs- bzw. Bewirtschaftungskosten - Software der FH Kufstein identifiziert die Kostentreiber

Das Immobilien-Benchmarking-Institut (IBI) an der Fachhochschule KufsteinTirol hat eine neue Immobilien-Software entwickelt. Mit dieser Software können auf Knopfdruck alle relevanten Immobiliendaten eines Gebäudes analysiert und miteinander vergleichen werden. Immobilienbestandhalter und -verwalter können mit dem Analysetool alle Performance-relevanten Daten, wie Energie-, Wartungs-, Instandhaltungs-, Verwaltungs- und Stromkosten ebenso wie Mietzins und Gebäudequalität, auswerten.

Benchmarkingdaten fehlen in Österreich

"Im Gegensatz zu anderen Ländern stehen in Österreich bis dato kaum immobilienrelevante Benchmarkingdaten zur Verfügung", so IBI-Projektmitarbeiter David Steixner. Fragen wie "Sind die Gebäudeversicherungskosten zu hoch? Ist der Stellhebel eher beim Contracting oder bei der Erneuerung der Anlagen anzusetzen?" werden mit dem Benchmarking-Tool beantwortet.

Die IBI-Software ermöglicht eine effektive Steuerung von Immobilien unterschiedlichster Nutzungsarten. Für IBI-Projektleiter Thomas Madritsch gibt es bei der Anwendung der Datensoftware daher kaum Einschränkungen, "es können sowohl Verwaltungsgebäude, Büro-Immobilien, Wohnobjekte, als auch Logistik-Immobilien und Einzelhandelsobjekte online verglichen werden."

15 bis 20 Prozent Einsparungspotenzial bei Betriebskosten

Die Betriebs- bzw. Bewirtschaftungskosten von Immobilien sind nach den Personalkosten der zweitgrößte Kostenfaktor in Unternehmen. "Die Bedeutung des Faktors Betriebskosten wird häufig nicht erkannt", weiß Wolfgang Brunauer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Immobilien-Benchmarking-Institut. "Betrachtet man den Lebenszyklus von Immobilien, bei einer dreißigjährigen Nutzungsdauer, übersteigen die Betriebskosten die Investitionskosten oft um das fünf bis siebenfache." Das Einsparungspotenzial bei den Betriebskosten würde daher bei 15 bis 20 Prozent liegen.

Aufbau Österreichische Immobiliendatenbank

Mit dem Aufbau einer Immobiliendatenbank an der FH KufsteinTirol werden erstmals relevante Kennzahlen zur Verfügung stehen.

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Fachhochschule KufsteinTirol
Immobilien-Benchmarking-Institut
Ing. Mag. (FH) Thomas Madritsch
Tel.: +43/ 5372/ 71819 - 121
thomas.madritsch@fh-kufstein-ac.at
www.immobilien-benchmarking.at

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