Öllinger: Wünscht AK-Präsident Tumpel rechtsextremistischem Hetzblatt "Alles Gute"?

Grüne: Das kann doch hoffentlich nur ein "fake" sein

Wien (OTS) - Wirklich glauben kann es der stv. Klubobmann und Sozialsprecher der Grünen, Karl Öllinger, nicht: dass AK-Präsident Tumpel dem rechtsextremistischen Hetzblatt "Zur Zeit" in einem Brief "alles Gute" gewünscht haben soll, wie es "Zur Zeit" auf Seite 17 seiner Ausgabe 45/07 schreibt. "Es kann wohl kaum stimmen, dass der Präsident der Arbeiterkammer die Berichterstattung eines Blattes, das Holocaustleugner bewirbt, ‚schätzt’ oder dem rechtsextremistischen Zentralorgan `faire Berichterstattung’ konzediert? `Alles Gute’ für ein Blatt, das sich von verurteilten NS-Wiederbetätigern feiern lässt? `Faire Berichterstattung’ eines Mediums, das Besucher einer Holocaustleugner-Konferenz Festreden halten lässt? Das kann doch, hoffentlich, nur ein ‚fake’ sein", meint Öllinger.

Sollte Präsident Tumpel aber wirklich "Zur Zeit" alles Gute gewünscht und zumindest indirekt gemeinsame Positionen mit "Zur Zeit" in den Raum gestellt haben, so befindet er sich jetzt in illustrer Gesellschaft: Etwa neben Günther Rehak, dem ehemaligen Kreisky-Sekretär, der den Weg nach ganz weit Rechtsaußen genommen hat. "Das allerdings, wäre dann mit der Position des AK-Präsidenten nicht mehr vereinbar", so Öllinger.

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